Geflügelpest (Aviäre Influenza)
Die Aviäre Influenza oder Geflügelpest, umgangssprachlich auch Vogelgrippe genannt, ist eine für Geflügel und andere Vögel hochgradig ansteckende Viruserkrankung, die in Geflügelbeständen schnell epidemische Ausmaße annehmen kann. Die Geflügelpest ist eine Tierseuche. Sie wird durch einen Erreger aus der Influenzavirusgruppe verursacht. In den letzten Jahren war hier das hochpathogene H5N1 Virus vom Typ Asia dominant. Im November 2014 ist darüber hinaus auch das hochpathogene Influenzavirus H5N8 aufgetreten. Das Virus wurde sowohl in einem Hausgeflügelbestand als auch bei einem Wildvogel in Mecklenburg-Vorpommern nachgewiesen. Das Auftreten von H5N8 in der Wildvogelpopulation war Anlass für die Ausweisung von Risikogebieten, in denen die Aufstallungspflicht gilt.
Menschen, Fahrzeuge oder Geräte können das Virus passiv übertragen – etwa durch anhaftenden Staub, Kotpartikel oder Wassertröpfchen. Dies führt leicht zur Einschleppung in bisher virusfreie kommerzielle oder private Geflügelbestände sowie Wildvogelpopulationen und kann dort zu weiteren Ausbrüchen führen. Das gilt es unbedingt zu vermeiden.
Denn das aviäre Influenzavirus H5N1 gehört zu den hochansteckenden Erregern. Es verbreitet sich über direkten Kontakt zwischen infizierten Vögeln über deren Sekrete, Federn oder Kot. Menschen können über kontaminierte Körperteile, Schuhe oder Kleidung zu Überträgern werden.




