Veranstaltungskalender
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Vom Feinsten. Preußische Adelsschätze in sächsischen Mauern
20.06.2023 bis 28.12.2027 in Doberlug-Kirchhain Stadt , Schloss Doberlug
11:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Zeugnisse adliger Kultur prägen die europäischen Landschaften mit ihren Burgen, Schlössern und Herrenhäusern, Parkanlagen, Kirchen und Sammlungen bis heute. Sie sind Ausdruck des Selbstverständnisses und der Repräsentation einer Elite, die vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert die Geschichte Mitteleuropas maßgeblich beeinflusst hat. Wie sich diese adlige Elite selbst definierte und inszenierte, welche Strategien des Machterhalts und -ausbaus sie nutzte, welche Privilegien sie genoss und wie sie mit dem Verlust dieser Vorrechte nach 1918 umging, sind zentrale Fragen der Ausstellung. Antworten gibt ein ganz besonderer Schatz: die Sammlung Dohna-Schlobitten. Besucher entdecken eine Vielfalt, die von kostbaren Silberhumpen, Gemälden und Tapisserien bis hin zu Spazierstöcken, Knöpfen, Haarnadeln oder kleinen Stickmustern reicht. Dieser Objektkosmos gibt Einblicke in adelige Erinnerungskultur, Heiratsstrategien oder standesgemäßem Selbstinszenieren. Multimediale Vermittlungsangebote führen weiter in Themen wie adelige Erziehung, Tafelkultur oder Militärdienst ein. Zum Adel im 21. Jahrhundert kann die Sammlung Dohna-Schlobitten keine Auskunft mehr geben: Hier ersetzt eine interaktive Cloud die historischen Objekte. Schloss Schlobitten und seine Ausstattung Das Geschlecht der heutigen Burggrafen und Grafen zu Dohne stammte ursprünglich aus Sachsen, verzweigte sich von der Schweiz bis Schweden und von den Niederlanden bis Tschechien und Polen weit über Mitteleuropa und zählte zu den einflussreichsten Adelsfamilien in Ostpreußen. Nicht zuletzt durch die enge Bindung an das brandenburgisch-preußische Herrscherhaus gelangten zahlreiche Werke aus den Zentren höfischer Kunst ins ostpreußische Schlobitten. Die dort seit 1525 ansässigen Dohnas ergänzten und bewahrten die opulente Ausstattung ihres Schlosses mehr als 400 Jahre lang bis zum Zweiten Weltkrieg. Der letzte Schlossherr Alexander Fürst zu Dohna-Schlobitten konnte einen Großteil der Ausstattung kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges evakuieren; Schloss Schlobitten wurde 1945 niedergebrannt. Ab den 1970er-Jahren gab die Familie große Teile des geretteten Schlossinventars in Museumsbesitz. Als Leihgabe der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg wird die Sammlung nun im Schloss Doberlug gezeigt. Die Sammlung Dohna-Schlobitten befindet sich heute im Eigentum der Bundesrepublik Deutschland sowie der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, die den Erwerb der Kunstobjekte größtenteils durch Zuwendungen der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin finanzieren konnte. Die Sammlung kommt als Leihgabe nach Doberlug. Ausdrücklicher Dank richtet sich an die Stiftung Preußische Schlösser Berlin-Brandenburg als Leihgeber. Schloss Doberlug Die Geschichte von Schloss Doberlug ist untrennbar mit den sächsischen Wettinern verbunden. Die prachtvolle Anlage gehörte einst zum Besitz der Kurfürsten von Sachsen. Als Nebenresidenz und Jagdschloss der Sachen-Merseburger Herzöge erlebte sie im 17. und 18. Jahrhundert unter der gleichnamigen sächsischen Sekundogenitur eine Blütezeit. Später nutzten Sachsen und nach 1815 Preußen das Schloss als Verwaltungs- und Wohngebäude sowie als Gefängnis, bevor es in der DDR als Kaserne dienen musste. Seit 1999 glanzvoll restauriert, war es 2014 Ort der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung "Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft". Seit 2017 erzählt das Museum in ener ständigen Ausstellung unter dem Titel "Doberlug und das sächsische Brandenburg" die Geschichte von Kloster, Schloss und Planstadt. 2023 öffnet es die Türen zu einem bedeutenden Zeugnis europäischer Adelskultur in deutschem Museumsbesitz: der Sammlung Dohna-Schlobitten. Die Naturgeschichte des Landstrichs um Schloss Doberlug vermittelt das Besucherzentrum des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft. Ein besonderer Reiz entsteht zudem aus dem Zusemmenspiel des Schlosses mit dem benachbarten Refektorium und der Kirche des ehemaligen Zisterzienserklosters. -
Schnitte/Cuts - Papierkunst von Asya Kozina (Ukraine)
15.05.2026 bis 04.10.2026 in Doberlug-Kirchhain Stadt , Schloßplatz 1, Museum Schloss Doberlug
11:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Sonderausstellung -
Kaspers Welten
20.05.2026 bis 31.12.2027 in Bad Liebenwerda Stadt, Burgplatz 2
11:00 Uhr bis 18:00 Uhr
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Doberlug und das sächsische Brandenburg
20.05.2026 bis 31.12.2027 in Doberlug-Kirchhain Stadt , Schloßplatz 1, Museum Schloss Doberlug
11:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags -
Historischer Kolonialwarenladen von G. F. Wittke
20.05.2026 bis 31.12.2027 in Finsterwalde Stadt, Lange Straße 6 - 8, Sänger- und Kaufmannsmuseum Finsterwalde
11:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags -
Das Finsterwalder Sängerlied
20.05.2026 bis 31.12.2027 in Finsterwalde Stadt, Lange Straße 6 - 8, Sänger- und Kaufmannsmuseum Finsterwalde
11:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags -
Chorwurm - Gemeinsames Singen durch die Jahrhunderte
20.05.2026 bis 31.12.2027 in Finsterwalde Stadt, Lange Straße 6 - 8, Sänger- und Kaufmannsmuseum Finsterwalde
11:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags -
"Die Schlacht bei Mühlberg 1547 und ihre Folgen"und "Mühlberg - Doppelstadt an der Elbe" sowie "Die Kriegsgefangenenlager Stalag IV B und Speziallager Nr. 1"
20.05.2026 bis 31.12.2027 in Mühlberg (Elbe) Stadt, Klosterstraße 9, Museum Mühlberg 1547
11:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags -
Eine Stadt baut. Finsterwalde um 1930
13.06.2026 bis 08.11.2026 in Finsterwalde Stadt, Lange Straße 6 - 8, Sänger- und Kaufmannsmuseum Finsterwalde
11:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Sonderausstellung - Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags -
Von Meisterwerken inspiriert - Der Kunstmaler Günter Hartung
22.09.2026 bis 30.12.2026 in Doberlug-Kirchhain/OT Kirchhain, Weißgerbermuseum
19:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Wer kennt sie nicht, die Meisterwerke von Lucas Cranach, Peter Paul Rubens, Caspar David Friedrich, Claude Monet oder Vincent van Gogh? Sie alle sind wichtige Bestandteile des Weltkulturerbes und stehen für ganz spezielle Entwicklungen in der bildenden Kunst. Sie beeinflussten viele Künstler, die wiederum versuchten, sich durch das Erlernen von Maltechniken oder den Gebrauch von Stilmitteln ihren Vorbildern anzunähern. Dabei entwickelten Sie häufig auch eine ganz individuelle künstlerische Handschrift und schufen eigene Kunstwerke. Zu diesen Kreativen gehört auch der in Doberlug-Kirchhain lebende Kunstmaler Günter Hartung. Wer einen guten Einblick in das vielfältige Schaffen dieses Künstlers erhalten möchte, ist herzlich eingeladen, die Exposition im Weißgerbermuseum zu besichtigen. -
Musikalische Mittwochsandacht
30.09.2026 in Herzberg (Elster) Stadt, Stadtkirche St. Marien
16:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Orgelmusik mit dem Fahrradkantor Martin Schulze (Frankfurt /O.) -
Türen auf mit der Maus! Kleine Wunder
03.10.2026 in Herzberg (Elster) Stadt, Herzberg
10:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Wir öffnen die Tore für die kleinen Weltraumforscher. Kommt vorbei und entdeckt zusammen mit unseren AstroKids die vielen Geheimnisse an unserem Sternenhimmel. Sternenführung: 1. Durchgang 10 Uhr 10.30 Uhr 2. Durchgang 10.45 Uhr 11.15 Uhr 3. Durchgang 11.30 Uhr 12 Uhr Eine Anmeldung ist dringend erforderlich. Eintritt ist kostenlos. Live-Show ab 6 Jahre -
Musikalische Mittwochsandacht
07.10.2026 in Herzberg (Elster) Stadt, Stadtkirche St. Marien
16:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Überraschungsmusik -
Einfach weg: Zerstörte Schlösser und verlorene Kunstschätze
08.10.2026 in Doberlug-Kirchhain Stadt , Museum Schloss Doberlug, Schlossplatz 1
17:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Dr. Matthias Donath spricht am 8.10. im Museum Schloss Doberlug über die Auswirkungen der Bodenreform auf die Schlösserlandschaft In einem Vortrag am 8. Oktober um 17 Uhr im Museum Schloss Doberlug stellt Dr. Matthias Donath die drastischen Folgen der Bodenreform für die Schlösserlandschaft im ländlichen Raum vor. Bei der Reform im Herbst 1945 wurden nicht nur Grund und Boden enteignet, sondern Schlösser und Herrenhäuser samt ihrem oft wertvollen Inventar. Manches wurde danach geborgen, vieles jedoch geplündert oder vernichtet. Durch den Abbruch der Schlösser und Herrenhäuser sollte zudem die Erinnerung an die früheren Gutsbesitzer und die ehemaligen Rittergüter ausgelöscht werden. Matthias Donath beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone und erklärt anhand von Beispielen aus Sachsen und der Doberluger Umgebung, wie groß die Verluste waren und wie mühsam es ist, die verlorene Erinnerung zurückzugewinnen. Dr. Matthias Donath studierte an den Universitäten Leipzig und Freiburg und wurde 1998 mit einer Dissertation zur Baugeschichte des Meißner Doms promoviert. In Niederjahna bei Meißen betriebt Donath seit 2013 mit Lars-Arne Dannenberg das zentrum für Kultur//Geschichte, das sich der Forschung zur Geschichte des sächsischen Adels widmet. Seine wissenschaftlichen Abhandlungen befassen sich insbesondere mit der Bauforschung zu sächsischen Adelssitzen und Schlössern, aber auch mit der Familiengeschichte von sächsischen Adelsgeschlechtern. Donath ist Mitglied der Historischen Kommission des Sächsischen Adels und der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften. Seit 2015 ist er gemeinsam mit Lars-Arne Dannenberg Herausgeber und Verleger der "Sächsischen Heimatblätter". Um verbindliche Anmeldung wird gebeten. -
Neues aus dem Kosmos: Das Hubble Weltraum Teleskop
08.10.2026 in Herzberg (Elster) Stadt, Herzberg
18:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Das Hubble Teleskop ist der gefeiert Star in der Astronomie Szene. Seit 30 Jahren sendet es Aufnahmen an die Erde und bringt uns so den Kosmos näher. Dabei war der Anfang alles andere als leicht. Live-Show ab 12 Jahre




