Kreisverwaltung nimmt Dienstbetrieb in Finsterwalde schrittweise wieder auf
Nach dem Zwischenfall in der Außenstelle der Kreisverwaltung Elbe-Elster in der Kirchhainer Straße 38a in Finsterwalde wird der Dienstbetrieb ab 21. Juli schrittweise wieder aufgenommen. Die Sprechzeiten waren seit dem Ereignis am 16. Juli bis einschließlich 20. Juli ausgesetzt. Eine Mitarbeiterin des Jugendamtes war dort während der Sprechzeit von einem Besucher angegriffen worden, neben ihr wurden auch vier weitere Personen verletzt.
Ab dem 21. Juli stehen das Gesundheitsamt sowie das Amt für Bauaufsicht, Umwelt und Denkmalschutz in der Außenstelle Finsterwalde wieder für Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Vorsprachen sind ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.
Das Jugendamt sowie das Straßenverkehrsamt sind am Standort Finsterwalde aufgrund technischer und organisatorischer Erfordernisse bis auf Weiteres nicht erreichbar. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, ihre Anliegen in diesen Bereichen in Bad Liebenwerda, Riesaer Straße 17 und 19, zu erledigen und sich vorab telefonisch beraten zu lassen bzw. einen Termin zu vereinbaren.
Für zahlreiche Anliegen des Straßenverkehrsamtes stehen darüber hinaus die digitalen Serviceangebote des Landkreises zur Verfügung. Viele Leistungen können bequem online beantragt werden, ohne dass ein persönlicher Besuch erforderlich ist.
Als unmittelbare Konsequenz aus dem Vorfall verstärkt der Landkreis zudem die Sicherheitsvorkehrungen an seinen Standorten. Ab dem 21. Juli ist während der Sprechzeiten dienstags von 8 bis 17 Uhr sowie donnerstags von 8 bis 16 Uhr sowohl in Finsterwalde als auch in Bad Liebenwerda ein Wachschutz im Einsatz. Dieser begleitet den Besucherverkehr und trägt dazu bei, die Sicherheit von Bürgerinnen und Bürgern sowie der Beschäftigten weiter zu erhöhen.
Unabhängig von den Sprechzeiten bleiben die Haupteingänge der Gebäude geschlossen. Zutritt erhalten ausschließlich Besucherinnen und Besucher, die vorab einen Termin vereinbart haben.
Mit den getroffenen Maßnahmen reagiert die Kreisverwaltung auf die Ereignisse der vergangenen Woche und setzt zugleich alles daran, den Dienstbetrieb schrittweise wieder zu normalisieren und den bestmöglichen Schutz für Beschäftigte und Besucher zu gewährleisten.




