08.07.2026
Willkommen als deutsche Staatsbürger: Landkreis Elbe-Elster feierte 22 Einbürgerungen
Bei der Einbürgerungsfeier nahmen Menschen aus zehn Herkunftsländern ihre Urkunden entgegen
Während der Feierstunde nahm sich Landrat Marcel Schmidt Zeit für persönliche Gespräche mit den Neubürgerinnen und Neubürgern.
© Pressestelle Kreisverwaltung/Torsten Hoffgaard
Die Eingebürgerten sind zwischen elf Monaten und 51 Jahren alt. Sie stammen aus Afghanistan, Belarus, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, der Republik Moldau, der Russischen Föderation, Spanien, Syrien, der Ukraine und Vietnam. Heute leben sie bei uns im Landkreis in Finsterwalde, Bad Liebenwerda, Elsterwerda, Schönborn, Röderland, Uebigau-Wahrenbrück und Sonnewalde.
In seiner Ansprache würdigte Landrat Marcel Schmidt die persönlichen Lebenswege der neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger und hob ihre Entscheidung hervor, dauerhaft Verantwortung in Deutschland zu übernehmen: „Eine Einbürgerung ist weit mehr als ein Verwaltungsakt. Sie ist ein bewusstes Ja zu unserem Land, zu unseren demokratischen Werten und zu einem gemeinsamen Miteinander. Ich freue mich, dass Sie den Landkreis Elbe-Elster künftig nicht nur Ihre Heimat nennen, sondern seine Zukunft aktiv mitgestalten.", sagte Schmidt.
Im weiteren Verlauf der Feier legten die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger ihr Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland ab. Anschließend überreichte der Landrat gemeinsam mit der Sachgebietsleitung der Ausländerbehörde die Einbürgerungsurkunden und übergab Blumen als Zeichen der Anerkennung. Persönliche Erinnerungsfotos sowie ein gemeinsames Gruppenbild vor dem Ordnungsamt in Herzberg hielten den besonderen Moment fest.
Die beruflichen und persönlichen Lebenswege der Eingebürgerten spiegeln erneut die Vielfalt des Landkreises wider. Unter ihnen sind unter anderem Verkäufer, Produktionsmitarbeiter, Reinigungskräfte, ein Taxi-Fahrer im Behindertenfahrdienst, eine Antidiskriminierungsberaterin, eine selbstständige Gaststättenbetreiberin, eine selbstständige Betreiberin eines Kosmetikstudios, ein Bauingenieur, ein Haushandwerker, ein Forschungsingenieur, Beschäftigte in der Kundenberatung sowie ein Mitarbeiter der Deutschen Post. Zudem absolviert einer der neuen Staatsbürger derzeit eine Ausbildung zum Pflegefachmann.
Auch Kinder und Jugendliche gehörten zu den Eingebürgerten. Sie besuchen unter anderem die Integrations-Kita der Sängerstadt in Finsterwalde, die Evangelische Kindertagesstätte „Janusz Korczak“, die Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“ Sieben Brunnen in Finsterwalde, die Grundschule Stadtmitte in Finsterwalde, die Grund- und Oberschule Massen sowie das Sängerstadt-Gymnasium in Finsterwalde.
Mit der Einbürgerungsfeier setzte der Landkreis Elbe-Elster erneut ein Zeichen für gelungene Integration, gegenseitigen Respekt und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Veranstaltung machte deutlich, dass Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebensgeschichten heute selbstverständlich zum Landkreis gehören und dessen Zukunft mitgestalten.
Zum Abschluss versammelten sich alle Teilnehmenden zu einem gemeinsamen Gruppenfoto vor dem Ordnungsamt. Es stand symbolisch für Vielfalt, Zusammenhalt und ein gemeinsames Zuhause im Landkreis Elbe-Elster.




