18.06.2026
Giftpflanzen und Unkräuter auf Grünlandstandorten
Informationsveranstaltung zum Grünland-Management und zu wirtschaftlichen Risiken für landwirtschaftliche Betriebe
Die unkontrollierte Ausbreitung giftiger Pflanzenarten in heimischen Grünlandbeständen stellt nicht nur ein botanisches Problem dar, sondern kann für landwirtschaftliche Betriebe erhebliche wirtschaftliche Risiken mit sich bringen. Arten wie das Jakobskreuzkraut, der Bärenklau oder auch die Ambrosia breiten sich zunehmend auf regionalen Flächen aus und gefährden die Qualität von Grünlandbeständen.
Die hohe Giftigkeit dieser Pflanzen kann zu gesundheitlichen Schäden bei Weidetieren führen. Darüber hinaus können einzelne Arten auch Risiken für den Menschen bergen. Wirtschaftliche Verluste entstehen beispielsweise durch die Entwertung von Heu und Silagen oder durch Tierverluste.
Ein weiteres Problem ist die Bestandsdynamik dieser Pflanzen. Insbesondere das Jakobskreuzkraut reichert sich zunehmend in Grünlandbeständen und an Wiesenrändern an und verdrängt wertvolle Futterpflanzen. Angesichts der Ausbreitungsgeschwindigkeit ist ein frühzeitiges Erkennen der Pflanzenarten sowie die Kenntnis geeigneter Vorbeuge- und Bekämpfungsmaßnahmen von großer Bedeutung.
Die Regionalstelle für Bildung im Agrarbereich (RBA) an der Kreisvolkshochschule in Herzberg bietet hierzu eine spezialisierte Informationsveranstaltung an. Im Mittelpunkt stehen die Erkennung von Giftpflanzen und problematischen Unkräutern auf Grünlandstandorten, Möglichkeiten der Vorbeugung sowie geeignete Bekämpfungsstrategien.
Die Veranstaltung findet am 6. November 2026 von 14 bis 16 Uhr statt und richtet sich an landwirtschaftliche Betriebe, Nebenerwerbslandwirte, Pferdehalter sowie Rinderhalter.
Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Diese ist über die Internetseite www.kvhs-ee.de möglich. Rückfragen werden telefonisch unter 03535 46-5307 oder per E-Mail an rba@lkee.de beantwortet.




