08.06.2026
Wissensspeicher im Museum Schloss Doberlug
Fachbibliothek ermöglicht Recherchen zur Orts- und Regionalgeschichte, zur Adelssammlung Dohna-Schlobitten und zur preußischen Kunstgeschichte
Ein Museum lebt nicht nur von seinen Sammlungen und Ausstellungen, sondern auch vom Wissen dahinter: In der Museumsbibliothek gibt es Bücher, Dokumente und Geschichten, die helfen, Objekte zu verstehen, Ausstellungen vorzubereiten und Geschichte lebendig zu vermitteln. Das Museum Schloss Doberlug hat in den vergangenen Jahren Dank mehrerer Schenkungen und anderer Zuwendungen eine aktuell rund 3.000 Bände umfassende Museumsbibliothek aufgebaut, die einen stetig wachsenden Wissensspeicher zu den Themen des Hauses bietet. Er enthält Fachliteratur zur Ortsgeschichte Doberlugs und der umgebenden Region – dem sächsischen Brandenburg – ebenso wie zur Adelskultur und der Kunstgeschichte. Mit einem umfangreichen Teil zur Landesgeschichte Ostpreußens und der Geschichte des Adelsgeschlechts Dohna-Schlobitten werden zwei Schwerpunkte gesetzt. Die kunstgeschichtliche Literatur setzt einen Fokus auf Preußen und ermöglicht eine vertiefende Recherche zu den Objekten der Sammlung Dohna-Schlobitten. Der Aufbau der Bibliothek wurde auch möglich gemacht durch Zuwendungen der Prußen-Stiftung Tolkemita, der Familie Dohna-Schlobitten, von Dr. Ilse Baer in Memoriam Dr. Winfried Baer (Berlin) sowie von Horst Schultz (Doberlug-Kirchhain). Sie wird als Präsenzbibliothek innerhalb der Öffnungszeiten des Museums geführt; eine Leihe außer Haus ist nicht möglich. Interessierte melden sich vor ihrem Besuch unter Tel. 035322 6888 520 oder museum-schlossdoberlug@lkee.de an. Es gilt die Entgeltordnung des Museumsverbunds Elbe-Elster, die eine kostenlose Nutzung der Bibliothek für Mitglieder regionaler Heimatvereine, für Ortschronisten oder Forschende zur Regionalkunde des Landkreises ebenso ermöglicht wie für Recherchen zu Forschungsarbeiten von Lernenden, Studierenden, Promovierenden oder von wissenschaftlich Tätigen und Forschenden von Instituten.




