26.05.2026
40 Jahre DIL: Brandenburgische Projektpartner stärken Zusammenarbeit für nachhaltige Ernährungssysteme
Vertreterinnen des Landkreises Elbe-Elster und wissenschaftlicher Einrichtungen aus Brandenburg besuchen das Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik e.V. in Quakenbrück und rücken das Projekt „Campus Nachhaltige Lebensmittelerzeugung“ in den Fokus
Johannes Elberfeld, Ariane Kölling, Dr. Beate Zimmermann und Marie Grüter (v.l.n.r.) präsentieren in Quakenbrück das Projekt »Campus Nachhaltige Lebensmittelerzeugung« (CNL).
© Kreisentwicklung LKEE/Ariane Kölling
Seit 2021 verbindet den Landkreis Elbe-Elster und das DIL eine partnerschaftliche Zusammenarbeit. Erst kürzlich hatte der Ausschuss für Kreisentwicklung, Landwirtschaft und Umwelt dem Kreistag empfohlen, die Mitgliedschaft des Landkreises im DIL zu bestätigen. Vor diesem Hintergrund nutzten die Projektpartner das Jubiläum, um bestehende Kooperationen zu vertiefen und neue Impulse für nachhaltige Ernährungssysteme zu setzen.
Nach Quakenbrück reisten Dr. Beate Zimmermann, Direktorin des Forschungsinstituts für Bergbaufolgelandschaften e.V. (FIB) in Finsterwalde, Marie Grüter vom Institut für Fortpflanzung landwirtschaftlicher Nutztiere e.V. Schönow (IFN) sowie Ariane Kölling, Leiterin des Kreisentwicklungsamtes des Landkreises Elbe-Elster. Vor Ort wurden sie von DIL-Direktor Dr.-Ing. Volker Heinz begrüßt.
Im Rahmen einer Posterausstellung präsentierten die Projektpartner den „Campus Nachhaltige Lebensmittelerzeugung“. Dabei informierte sich auch der niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies über das Vorhaben und suchte das Gespräch mit den Beteiligten. Die länderübergreifende Zusammenarbeit zwischen Niedersachsen und Brandenburg stieß dabei auf großes Interesse.
„Die Verbindung von Forschung, regionaler Entwicklung und nachhaltiger Lebensmittelproduktion bietet große Chancen für unsere Region. Der Austausch mit starken Partnern wie dem DIL hilft uns, innovative Ansätze gemeinsam voranzubringen“, betonte Ariane Kölling während des Besuchs.
Das Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik e.V. gilt seit Jahrzehnten als wichtiger Innovationsmotor der Lebensmittelwirtschaft. Das außeruniversitäre Forschungsinstitut mit Hauptsitz in Quakenbrück verbindet wissenschaftliche Expertise mit praxisnaher Entwicklung entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Lebensmitteln. Rund 120 Fachkräfte aus Lebensmitteltechnologie, Analytik, Nachhaltigkeit und Food Data arbeiten dort an Lösungen für resiliente und zirkuläre Ernährungssysteme.
Seit seiner Gründung im Jahr 1983 hat sich das DIL zu einem international vernetzten Forschungsstandort entwickelt. Heute kooperiert das Institut mit mehr als 150 Mitgliedsunternehmen sowie zahlreichen wissenschaftlichen Einrichtungen und Universitäten im In- und Ausland. Neben dem Hauptsitz in Quakenbrück unterhält das DIL weitere Standorte in Berlin, Brüssel und Karlsruhe.
Mit dem gemeinsamen Auftritt in Quakenbrück unterstreichen die Partner des Projekts „Campus Nachhaltige Lebensmittelerzeugung“ ihren Anspruch, innovative und nachhaltige Lösungen für die Lebensmittelproduktion von morgen gemeinsam zu entwickeln und über Ländergrenzen hinweg voranzutreiben.




