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05.05.2026

15 neue Staatsbürger sagen Ja zu Deutschland und zum Landkreis Elbe-Elster

Landrat Marcel Schmidt überreicht Urkunden und sucht das persönliche Gespräch mit den Neubürgerinnen und Neubürgern

Landrat Marcel Schmidt (hinten 3.v.l.) mit den neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern des Landkreis Elbe-Elster beim Gruppenfoto vor dem Ordnungsamt in Herzberg anlässlich der Einbürgerungsfeier.

Landrat Marcel Schmidt (hinten 3.v.l.) mit den neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern des Landkreis Elbe-Elster beim Gruppenfoto vor dem Ordnungsamt in Herzberg anlässlich der Einbürgerungsfeier.
© Pressestelle Kreisverwaltung/Torsten Hoffgaard
Am 5. Mai 2026 fand im Ordnungsamt Herzberg (Elster) die Einbürgerungsfeier des Landkreises Elbe-Elster statt. Insgesamt wurden 18 Menschen eingebürgert, 15 von ihnen nahmen an der Zeremonie teil. Landrat Marcel Schmidt begleitete die Feier erstmals persönlich und hieß die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger in einem festlichen Rahmen willkommen.
Die Eingebürgerten, zwischen 8 und 59 Jahre alt, stammen aus Afghanistan, Armenien, Benin, Brasilien, Israel, Kenia, Libyen, Litauen, Russland, Spanien und Syrien. Heute leben sie in verschiedenen Städten und Gemeinden des Landkreises, darunter Finsterwalde, Tröbitz, Bad Liebenwerda, Doberlug-Kirchhain, Elsterwerda, Falkenberg/Elster, Herzberg (Elster), Schönborn und Hohenleipisch.
In seiner Rede würdigte Landrat Schmidt die Lebenswege der Anwesenden und hob ihre Entscheidung hervor, Teil der deutschen Gesellschaft zu werden. Anschließend suchte er in persönlichen Gesprächen den direkten Austausch. „Mit Ihrer Einbürgerung übernehmen Sie Verantwortung und zeigen, dass Sie aktiv zu unserer Gemeinschaft gehören wollen. Sie bereichern unseren Landkreis mit Ihren Erfahrungen, Ihrem Wissen und Ihrem Engagement“, betonte Schmidt.
Im weiteren Verlauf legten die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger ihr Bekenntnis zur Bundesrepublik Deutschland ab. Danach überreichte der Landrat gemeinsam mit der Sachgebietsleitung der Ausländerbehörde die Einbürgerungsurkunden und übergab Blumen als symbolische Geste. Einzelfotos und ein gemeinsames Gruppenbild vor dem Ordnungsamt hielten den besonderen Moment fest.
Die beruflichen und persönlichen Hintergründe der Eingebürgerten spiegeln die Vielfalt des Landkreises wider. Unter ihnen sind eine Marketingmanagerin, eine Pflegehelferassistentin, ein promovierter Lehrer, ein Arzt in Weiterbildung am Elbe-Elster Klinikum, Fachkräfte aus IT, Gastgewerbe und Produktion sowie eine selbstständige Gaststättenbetreiberin. Einige haben ihre Ausbildung oder schulische Abschlüsse in Deutschland, teils direkt im Landkreis, erfolgreich abgeschlossen.
Mit der Einbürgerungsfeier setzt der Landkreis Elbe-Elster ein Zeichen für gelungene Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Veranstaltung knüpft an frühere Feiern an und unterstreicht die Bedeutung dieses Schrittes – sowohl für die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger als auch für die Region.
Zum Abschluss versammelten sich alle Teilnehmenden zu einem Gruppenfoto. Es symbolisierte Zugehörigkeit, Vielfalt und das gemeinsame Miteinander im Landkreis Elbe-Elster.

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