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05.04.2021

Start der Tiefbauarbeiten für kostenfreie Glasfaseranschlüsse

Über 1.242 Kilometer Glasfaser und 146 Verteiler für schnelleres Internet in Elbe-Elster/ Maximales Tempo: 1 Gbit/s/ Schulen haben oberste Priorität
Logo Landkreis Elbe-Elster

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Das Internet im Landkreis Elbe-Elster wird bis Ende 2022 vielerorts schneller. Der Landkreis Elbe-Elster hat dazu im September 2019 mit der Telekom einen Ausbauvertrag für rund 13,8 Millionen Euro abgeschlossen, durch den ein neues Glasfasernetz für schnellsten Internetzugang errichtet werden soll. Rund 2.100 Haushalte, 72 Unternehmen und 35 Schulen erhalten dafür kostenfreie Glasfaseranschlüsse. Am 31. März startete Elbe-Elster jetzt als dritter Landkreis in Brandenburg mit den Tiefbauarbeiten.
Eines der ersten Objekte, das vom Glasfaserausbau profitieren wird, ist die Astrid-Lindgren-Grundschule in Falkenberg/Elster. „Der Anschluss der Schulen hat beim Breitbandausbau oberste Priorität“, erklärt Steffen Hilbrich, Leiter Technikbereich 11 der Deutschen Telekom.
Rund 1.242 Kilometer Glasfaser und 146 Verteiler sorgen im Landkreis künftig für höhere Bandbreiten. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 1 Gigabit pro Sekunde (GBit/s). Damit haben die Nutzer den schnellsten Anschluss für gleichzeitiges Streaming, Gaming und Homeoffice. Neben Falkenberg/ Elster folgen weitere erste Ausbauarbeiten in Teilen Elsterwerda, Schlieben und Bad Liebenwerda. Der letzte Glasfaseranschluss in Elbe-Elster soll bis Ende 2022 installiert sein. Der Anschluss ist für die Gebäudeeigentümer kostenfrei. Betroffen sind Immobilien, in denen bislang mit Übertragungsraten von weniger als 30 Mbit/s gesurft wird.
13,8 Millionen Euro nimmt der Landkreis in die Hand, um das Projekt zu realisieren. Das Geld stammt neben den Eigenmitteln von 440.000 Euro aus Bundes- und Landesmitteln zur Umsetzung des Programmes „Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur und des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg.
„Gerade die aktuelle Situation führt uns vor Augen, wie wichtig schnelles Internet ist, um Home Office und Home Schooling zu realisieren“, sagt Landrat Christian Heinrich-Jaschinski.

Glasfaser gibt es nur gemeinsam

Damit die Telekom zügig ausbauen kann, benötigte sie die Unterstützung der Eigentümer der Immobilien. „Glasfaser gibt es nur gemeinsam“, sagt Telekom-Regionalmanager Sven Nitze. „Für den Anschluss an das schnelle Netz brauchten wir das schriftliche Einverständnis der 1.900 Eigentümer. Sonst dürfen wir das Gebäude nicht mit Glasfaser anschließen.“
1.620 Eigentümer wurden bis September 2020 direkt vom Landkreis angeschrieben. Die Einwohner des Amtes Schradenland sowie der Städte Sonnewalde und Doberlug-Kirchhain erhielten ein Schreiben der jeweiligen Gemeinde. Das Interesse ist groß, der Rücklauf der insgesamt drei Versandtranchen lag bei rund 74 Prozent.

Der Landkreis investiert weiter

Am 15. März 2021 beschloss der Kreistag, dass der Landkreis Elbe-Elster einen Nachtrag beim Bund einreichen wird. Im Landkreis Elbe-Elster konnten aufgrund der Förderbedingungen bei der letzten Antragstellung 2017 rund 340 Haushalte, die weniger als 30 Mbit/s im Download zur Verfügung haben, nicht in die Förderkulisse aufgenommen werden.
Die Novellierung der Richtlinie 2020 und die veränderten Rahmenbedingungen des Landes Brandenburg ermöglichen es nun, diese Haushalte mit einem zeitgemäßen gigabitfähigen Anschluss zu versorgen.
„Zudem erarbeitet gegenwärtig der Bund eine weitere Richtlinie, um die sogenannten ‚grauen Flecken‘ (Haushalte mit weniger als 100 Mbit/s) an das geförderte Breitbandnetz anzuschließen. Im Jahr 2022 wird auch die Schwelle von 100 Mbit/s wegfallen, so dass alle Haushalte im Landkreis Elbe-Elster von einem gigabitfähigen Anschluss profitieren könnten. Das Amt für Kreisentwicklung prüft aktuell, wie die Immobilien, die nachträglich als ‚weißer Fleck‘ (Haushalte mit weniger als 30 Mbit/s) in die Förderkulisse aufgenommen werden könnten, im aktuell laufenden Antragsverfahren noch einen gigabitfähigen Anschluss erhalten. Nach Projektende werden dann bis zu 99 Prozent der Haushalte eine verfügbare Bandbreite über 30 Mbit/s im Download besitzen“, versichert Landrat Christian Heinrich-Jaschinski.

Bei technischen Fragen zur Umsetzung steht die Telekom unter LK.Elbe-Elster@telekom.de zur Verfügung. Administrative Fragen beantwortet der Landkreis unter breitband@lkee.de.

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Ludwig-Jahn-Straße 2
04916 Herzberg (Elster)
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Fax: 03535 46-1239
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Herr Holger Fränkel

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