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25.09.2020

Brücke bei Malitschkendorf fertiggestellt

Auf der Kreisstraße zwischen Osteroda und Schlieben rollt wieder der Verkehr
Das neue Brückenbauwerk bei Malitschkendorf ist eine Konstruktion aus Stahlbeton-Fertigteilrahmenelementen. Als naturschutzrechtlicher Ausgleich wurde ein Kleintiertunnel direkt neben dem Ersatzneubau angelegt.

Das neue Brückenbauwerk bei Malitschkendorf ist eine Konstruktion aus Stahlbeton-Fertigteilrahmenelementen. Als naturschutzrechtlicher Ausgleich wurde ein Kleintiertunnel direkt neben dem Ersatzneubau angelegt.
© Pressestelle LKEE Torsten Hoffgaard
In diesen Tagen endeten am Ersatzneubau für die Brücke über den Mühlgraben bei Malitschkendorf die Bauarbeiten. Entstanden ist eine Konstruktion aus Stahlbeton-Fertigteilrahmenelementen. Am 25. September nahm Landrat Christian Heinrich-Jaschinski im Beisein des stellvertretenden Schliebener Amtsdirektors, Andy Müller, und mit den beteiligten Bauakteuren und Gemeindevertretern aus Malitschkendorf das Bauwerk zwischen Osteroda und Schlieben ab. Dort rollt seit 25. September wieder der Verkehr. In die Bauarbeiten und Planungen des kreislichen Bauwerks wurden rund 300.000 Euro investiert. Neben Eigenmitteln kamen dafür auch Fördergelder des Landes zum Einsatz. Als naturschutzrechtlicher Ausgleich wurde ein Kleintiertunnel direkt neben dem Ersatzneubau angelegt.
Brückenübergabetermin bei Malitschkendorf: Bauüberwacher Olaf Wildau, Bauleiter Christian Wimmler, Landrat Christian Heinrich-Jaschinski und der stellvertretende Schliebener Amtsdirektor, Andy Müller (v.r.n.l.), im Beisein weiterer Bauakteure.

Brückenübergabetermin bei Malitschkendorf: Bauüberwacher Olaf Wildau, Bauleiter Christian Wimmler, Landrat Christian Heinrich-Jaschinski und der stellvertretende Schliebener Amtsdirektor, Andy Müller (v.r.n.l.), im Beisein weiterer Bauakteure.
© Pressestelle LKEE Torsten Hoffgaard
Auch entsprechende Ausgleichspflanzungen sind Bestandteil des Projekts. Beidseitig des Bauwerks wurde die Kreisstraße 6240 mit einer Fahrbahnbreite von 5,50 Meter angepasst, ebenso die Einmündung zur Burgwall Agrar GmbH.
Grund für den Ersatzneubau war der marode, schlechte Zustand der alten Überführung, die kurz vor der Sperrung stand. Für den reibungslosen Ablauf über die gesamte Bauzeit zeichneten das Planungsbüro IGM Ingenieurplanung GmbH (Objektplanung) und die Firma Bauunternehmung EZEL Torgau GmbH (Bauausführung) verantwortlich.
Die Verbindungsstraße zwischen Malitschkendorf und Schlieben wird ebenso überplant und soll, soweit die Finanzierung gesichert ist, in den folgenden Jahren ausgebaut werden. Ein entsprechender Fördermittelantrag wurde bereits gestellt.
Die Deckenerneuerung der Verbindungsstraße zwischen Osteroda und Malitschkendorf (Kreisstraße 6240) konnte schon in diesem Jahr ausgeführt werden. Für die Planung des rund zwei Kilometer langen Bauabschnitts wurde die DEGAT Planungsgesellschaft GmbH aus Cottbus gebunden. Den Zuschlag für die Bauleistung erhielt nach öffentlicher Ausschreibung die Bauunternehmung EZEL Torgau GmbH.
Bauabnahme und Verkehrsfreigabe erfolgten bereits im Juni. Die Finanzierung der Planung und Straßenbauarbeiten erfolgte aus dem Haushalt des Landkreises Elbe-Elster mit rund 300.000 Euro. Auch dort war Dringlichkeit geboten, da Netzrisse in der Asphaltdecke gehäuft auftraten und somit mit einer beschleunigten Zunahme von Straßenschäden zu rechnen war. Auf Grund der landwirtschaftlichen Verkehre wurde eine Straßendecke aus Splittmastixasphalt eingebaut, die eine hohe Verschleißbeständigkeit besitzt.

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