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17.01.2026

Sichere Wahl garantiert – Briefwahl im Landkreis Elbe-Elster unter höchsten Standards

Kreiswahlleiterin Susann Kirst räumt mit Gerüchten auf und erläutert den streng kontrollierten Wahlprozess
Kreiswahlleiterin Susann Kirst

Kreiswahlleiterin Susann Kirst
© Pressestelle LKEE Torsten Hoffgaard

Am 15. Februar 2026 wählen die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Elbe-Elster ihren neuen Landrat. Kreiswahlleiterin Susann Kirst betont im Vorfeld die hohen Sicherheitsstandards im gesamten Wahlverfahren – insbesondere bei der Briefwahl. Anlass sind kursierende Falschinformationen in sozialen Medien, die sie mit Nachdruck richtigstellt.

„Die Briefwahl ist ebenso sicher wie die Urnenwahl – jede Stimme zählt und wird geschützt“, stellt Kirst klar. „Alle Abläufe sind detailliert geregelt, mehrfach abgesichert und von ehrenamtlichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern begleitet, die sich mit großer Integrität für unsere Demokratie einsetzen.“

Was, wann, wo und wie?
Die Landratswahl findet am Sonntag, dem 15. Februar 2026, statt. Wahlberechtigt sind alle Deutschen sowie Bürgerinnen und Bürger anderer EU-Staaten ab 16 Jahren, die ihren Hauptwohnsitz im Landkreis Elbe-Elster haben. Der Versand der Wahlbenachrichtigungen ist derzeit im Gange. Wer nicht persönlich im Wahllokal wählen kann oder möchte, hat die Möglichkeit zur Briefwahl.
Dazu müssen Wahlberechtigte einen Wahlschein bei ihrer Stadt-, Amts-, Gemeinde- oder Verbandsgemeindeverwaltung beantragen. Die Unterlagen – inklusive Stimmzettel, Umschlägen und Anleitung – können anschließend per Post oder persönlich entgegengenommen werden. Auch eine direkte Stimmabgabe vor Ort mit den Briefwahlunterlagen ist möglich.

Hohe Sicherheitsvorkehrungen bei der Briefwahl
Kirst betont: „Von der Ausgabe bis zur Auszählung wird jede Wahlhandlung dokumentiert, kontrolliert und ist manipulationssicher organisiert.“ Nur speziell benannte und verpflichtete Personen dürfen Wahlbriefe entgegennehmen und verwahren. Diese werden bis zur Auszählung am Wahltag sicher in versiegelten Urnen gelagert – stets unter Aufsicht und Zugangsbeschränkung.
Die Wahlbriefe bleiben bis zur Auszählung am Wahlsonntag unangetastet. Die 71 Mitglieder der elf Briefwahlvorstände beginnen um 15 Uhr mit der Prüfung der Unterlagen und um 18 Uhr mit der Auszählung – öffentlich und streng kontrolliert.

Manipulation ausgeschlossen
Jeder einzelne Schritt – von der Abholung der Wahlbriefe bei der Deutschen Post über die Verwahrung in der Kreisverwaltung bis zur Auszählung – ist mehrfach abgesichert. „Eine Manipulation durch Einzelpersonen ist ausgeschlossen. Jeder Schritt wird mindestens im Vier-Augen-Prinzip durchgeführt“, erklärt Kirst.

Dank an die Ehrenamtlichen
„Ohne unsere engagierten Helferinnen und Helfer wäre eine demokratische Wahl nicht möglich“, sagt die Kreiswahlleiterin. „Ihr Einsatz verdient größte Anerkennung. Sie sind die stille, aber unverzichtbare Stütze unserer Demokratie.“

17.01.2026 

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