15.01.2026
Rückkehr mit Wirkung
Elbe-Elster startet Grüne-Woche-Auftritt mit regionaler Geschichte
Manchmal beginnt eine gute Geschichte nicht mit einem offiziellen Termin, sondern mit einer Entscheidung: zurückzugehen. Dorthin, wo man herkommt – und wo man plötzlich wieder Möglichkeiten sieht.
Mit dem „Blütenmädchen“ startet der Landkreis Elbe-Elster seinen Auftritt auf der Grünen Woche in Berlin in diesem Jahr bewusst mit genauso einer Geschichte. Inhaberin Mandy Niersberger hat ihre Wurzeln in Elbe-Elster, hat sich in Berlin ein florales Geschäft aufgebaut – und hat sich dann entschieden, einen Teil ihrer Arbeit wieder in die Heimat zu holen. In Finsterwalde entstand eine Trockenblumen-Manufaktur, die zeigt, dass Kreativität und Unternehmergeist nicht an Metropolen gebunden sind.
Zur Grünen Woche bringt sie dieses Gefühl als Produkt mit: den Elbe-Elster-Blütenkranz – einen handgefertigten Trockenblumen-Türkranz, der nicht nur für regionale Gestaltung steht, sondern auch einen konkreten sozialen Gedanken trägt. Ein Euro pro verkauften Kranz geht an den Tierschutzverein Finsterwalde. Eine kleine Geste, die zeigt: Wertschöpfung kann hier auch Wertschätzung sein.
Der Messeauftritt des Landkreises ist dabei mehr als ein Schaufenster für schöne Dinge. Er ist eine gezielte Maßnahme der Wirtschaftsförderung. Elbe-Elster nutzt die Grüne Woche, um sich als Standort zu zeigen, der Perspektiven bietet: für etablierte Unternehmen ebenso wie für neue Heldinnen und Helden, die mit Ideen, Mut und Unternehmergeist Chancen in der Region erkennen und ergreifen. Genau diese Mischung prägt den Auftritt des Landkreises in Berlin.
Zum Auftakt erhielt diese Botschaft auch politische Aufmerksamkeit: Hanka Mittelstädt, Ministerin für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg, machte einen kurzen Besuch am Elbe-Elster-Stand und informierte sich über den Landkreisauftritt. Auch ein kurzer Austausch setzt ein klares Signal für die Bedeutung regionaler Wirtschaft und die Sichtbarkeit ländlicher Räume.
Im Rahmen des offiziellen Presserundgangs durch die Brandenburghalle 21a besuchten zudem Dorothee Berger, Vorstandsvorsitzende von pro agro e.V., sowie Brandenburgs erster Erntekönig Christian Braune gemeinsam mit Ministerin Mittelstädt zahlreiche Aussteller der Halle – darunter auch den Stand des Landkreises Elbe-Elster. Dabei erhielt insbesondere das Blütenmädchen mit dem Elbe-Elster-Blütenkranz große Aufmerksamkeit.
Die Grüne Woche steht in diesem Jahr zudem unter einem besonderen Vorzeichen: 100 Jahre – ein Jahrhundert Bühne für Landwirtschaft, Ernährung und ländliche Räume. Zum Jubiläum hat die Grüne Woche eine Jubiläumsprodukt-Initiative gestartet, an der sich alle Aussteller beteiligen konnten. Der Landkreis Elbe-Elster greift diese Idee auf und präsentiert mit dem „Wilden Mönch“ ein solches Jubiläumsprodukt, welches über alle Tage hinweg am Elbe-Elster-Stand Nr. 163 erhältlich ist.
In den kommenden Messetagen setzt der Landkreis auf Begegnungen, Gespräche und wechselnde Akteurinnen und Akteure am Stand. Die Grüne Woche wird so zum Ort, an dem Elbe-Elster zeigen kann, was die Region ausmacht: Bodenständigkeit, Ideenreichtum und der Wille, Zukunft aktiv zu gestalten.
15.01.2026




