Hilfsnavigation

Volltextsuche

Sprache

29.05.2024

Die Adelskultur unter der Herzogin Luise Elisabeth von Sachsen-Merseburg

Vortrag am 6. Juni im Museum Schloss Doberlug über barocke Hofhaltungen und Witwensitze
Die Herzogin Luise Elisabeth von Sachsen-Merseburg.

Die Herzogin Luise Elisabeth von Sachsen-Merseburg.
© Brandenburgisches Textilmuseum Forst (Lausitz)

Ein bisher wenig beachtetes Kapitel in der sächsischen Geschichte der Stadt Forst (Lausitz) ist ihre Zuordnung 1657 zum Herzogtum Sachsen-Merseburg. Genau wie das Schloss und die spätere Stadt Dobrilugk war auch hier der Landausbau durch Herzog Christian I. von Sachsen-Merseburg nach den schweren Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieg engagiert und strategisch ausgerichtet. Überall setzte die barocke Hofhaltung wichtige Anreize für die Entwicklung der regionalen Wirtschaft und Gesellschaft. War es in Dobrilugk die Jagdsaison, welche alljährlich den herzoglichen Hof für mehrere Wochen versammelte, so spielte Forst als Witwensitz für Angehörige der herzoglichen Familie eine bedeutende Rolle. Prägend war in Forst die Zeit der früh zur Witwe gewordenen Herzogin Luise Elisabeth von Sachsen-Merseburg (1673-1736), einer Schwiegertochter des Herzogs Christian I. 
Sven Zuber zeichnet ihren Lebensweg aus einem Schlesisch-Württembergischen Geschlecht über Merseburg und Doberlug zum Witwensitz nach Forst nach, wo sie in der Stadtkirche St. Nikolai ihre letzte Ruhestätte fand. Dabei wird immer wieder das Bestreben der Herzogin deutlich, einen ähnlich repräsentativen Hof wie in Merseburg oder Dobrilugk zu unterhalten. 

Sven Zuber, geb. 1970 in Forst (Lausitz), ist Mitinitiator des Europäischen Parkverbundes Lausitz von Graf Brühl bis Fürst Pückler und des Museumsvereins der Stadt Forst (Lausitz) e.V. Zuber forscht und publiziert zur Stadt- und Regionalgeschichte, insbesondere zur Herzogin Luise Elisabeth von Sachsen-Merseburg. Er arbeitet außerdem zur Geschichte des Schlosses und Schlossparks von Heinrich Graf von Brühl in Pförten (heute Brody), der ebenfalls 1763 in der Forster Stadtkirche St. Nikolai beigesetzt wurde. 

Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr. Eintritt 8,00 Euro, ermäßigt 4,00 Euro. Aufgrund der begrenzten Platzanzahl wird um verbindliche Voranmeldung unter Tel. 035322 6888520 oder E-Mail museum-schlossdoberlug@lkee.de gebeten. 

29.05.2024 

Kontakt


Herr Torsten Hoffgaard

Pressestelle
Pressereferent
Ludwig-Jahn-Straße 2
04916 Herzberg (Elster)
Telefon: 03535 46-1201
Fax: 03535 46-1239
E-Mail: pressestelle@lkee.de oder Kontaktformular
Ins Adressbuch exportieren
© 2026, Landkreis Elbe-Elster