Veranstaltungskalender
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Tuff Tuff Tuff, die Eisenbahn ...
29.11.2025 bis 22.02.2026 in Finsterwalde Stadt, Lange Straße 6 - 8
11:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Wenn der Finsterwalder Hagen Lotzwig seine historischen Eisenbahnen aus Blech auf die Spur Null setzt, dann glänzen Kinder- und Erwachsenenaugen gleichermaßen. Aus seinem umfangreichen Bestand hat der Sammler mehrere Hundert Objekte für die große Schau im Museum herausgesucht. Die ältesten Stücke stammen aus den 1890er Jahren, also aus dem Jahrzehnt, in dem die weltberühmte Firma mit der Produktion von Eisenbahnen und vielfältigem Zubehör begann. Die Zeitspanne der Präsentation reicht bis in die 40er Jahre des letzten Jahrhunderts. Den Mittelpunkt der Ausstellung bildet eine große Schienenanlage, die nicht nur mit vielen Details ausgestattet ist. An den Wochenenden im Dezember drehen dort die Eisenbahnen dann ihre Runden. Hagen Lotzwig wird dazu seine Anlage den Museumsbesuchern nicht nur erklären, sondern die Schätze auch vorführen. Viele Details und Geschichten, die, wie bekannt, Sammler zu glücklichen Menschen machen, spielen dann eine wichtige Rolle. -
Ausstellung historischer Spielzeugschiffe auf großer Fahrt - Leinen los!
29.11.2025 bis 01.03.2026 in Mühlberg (Elbe) Stadt, Klosterstraße 9
11:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Exponate aus der Sammlung von Sebastian Köpcke und Volker Weinhold aus Berlin -
Sie standen ihren Mann
27.01.2026 bis 03.05.2026 in Doberlug-Kirchhain/OT Kirchhain, Potsdamer Str. 18, 03253 Doberlug-Kirchhain
19:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Sie standen ihren Mann - Berufstätige Frauen in Doberlug-Kirchhain Etwa 90% der Frauen im erwerbsfähigen Alter waren in den 1980er Jahren in der DDR entweder berufstätig, in Ausbildung oder im Studium. Das waren, gemessen an der Gesamtbevölkerung, doppelt so viele Frauen wie in der in der Bundesrepublik Deutschland. Auch in Doberlug-Kirchhain arbeiteten zahlreiche Frauen in den Handwerks- und Industriebetrieben, im Handel oder im Gesundheits- und Bildungswesen. Wie ihr Arbeitsalltag an ihrem Arbeitsplatz aussah, zeigt die neue Sonderausstellung des Weißgerbermuseums. Alle interessierten Bürger sind herzlich eingeladen, an der Ausstellungseröffnung, die am 27. Januar um 19.00 Uhr im Weißgerbermuseum (Potsdamer Str.18) stattfinden wird, teilzunehmen. Die Exposition kann bis zum 3. Mai besichtigt werden. -
Neue Bühne Senftenberg feiert die Goldenen Zwanziger
13.02.2026 in Doberlug-Kirchhain Stadt , Refektorium Doberlug
18:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Die neue Bühne Senftenberg gastiert auf Einladung des Museums Schloss Doberlug im Refektorium am Schloss und erinnert mit der "Tingel-Tangel-Revue" an einen der bedeutendsten deutschen Komponisten der 1920er-Jahre. Das Lied "Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt" ist bis heute bekannt und wird unweigerlich mit Marlene Dietrich verbunden, die es im Film "Der Blaue Engel" weltberühmt gemacht hat. Beinah vergessen ist jedoch der Mann, der Text und Musik geschrieben hat: Friedrich Hollaender. Er war eine der prägenden Künstlerfiguren des Berlins der Goldenen Zwanziger. Als Kabarettist hatte Hollaender den Finger am Puls der Zeit und traf unter anderem auf Else Lasker-Schüler, Joachim Ringelnatz und Kurz Tucholsky. Sein eigenes, erfolgreiches Kabarett-Theater "Tingel-Tangel" eröffnete er 1931 im Keller des berühmten Berliner Theaters des Westens. Seine Revuen waren bekannt für ihre Jazzmusik, witzige Lyrik und freche politische Satire. Unverblümt machte sich Hollaender in seinen Programmen "An allem sind die Juden schuld" und "Höchste Eisenbahn" über den schwelenden Antisemitismus lustig und gelangte ins Visier der Nazis, was ihn fast das Leben kostete. 1933 emigrierte Hollaender, der jüdischer Abstammung war, aus Deutschland über Paris in die USA. Dort gründete er die amerikanische Version seinesTingel-Tangel-Theaters, konnte allerdings nicht an den großen Erfolg in Deutschland anknüpfen. Geldnot brachte ihn zum Film; er führte Regie und vertonte Filme. Erst in den 1950er-Jahren kehrte Hollaender nach Deutschland zurück und lebte bis zu seinem Tod 1976 in München. Die 1920er- und 1930-Jahre steht im Zentrum der Tingel-Tangel-Revue, die der junge Schauspieler und Sänger Richard Fuchs mit Chansons wie "Wenn ich mir was wünschen dürfte", "Ich weiß nicht, zu wem ich gehöre" oder "Johnny, wenn du Geburtstag hast" wieder aufleben lässt. Begleitet wird er von Saessak Shin am Piano. Um verbindliche Reservierung wird gebeten.




