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26.06.2020

Zentrale Ausbildungsmesse des Kreises diesmal virtuell

Landkreis informierte mit Partnern auf Pressekonferenz über Alternativkonzept
Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (l.) informierte zusammen mit Finsterwaldes Bürgermeister Jörg Gampe (r.) und weiteren Partnern über das Alternativkonzept der diesjährigen Ausbildungsmesse des Landkreises auf einer Pressekonferenz in Finsterwalde.

Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (l.) informierte zusammen mit Finsterwaldes Bürgermeister Jörg Gampe (r.) und weiteren Partnern über das Alternativkonzept der diesjährigen Ausbildungsmesse des Landkreises auf einer Pressekonferenz in Finsterwalde.
© Pressestelle LKEE Torsten Hoffgaard

Die Zentrale Ausbildungsmesse des Landkreises findet wegen der Coronapandemie nicht wie gewohnt statt. Eigentlich sollte die 23. Auflage am 5. September 2020 in der Turnhalle der Oscar-Kjellberg-Oberschule in der Sängerstadt Finsterwalde über die Bühne gehen. „Das geht aufgrund der aktuellen Umstände leider nicht. Der Landkreis möchte die Messe aber auch nicht einfach ersatzlos ausfallen lassen, wie das anderswo passiert. Für uns ist Ausbildung ein wichtiges Anliegen, und deshalb haben wir eine Alternative ins Auge gefasst“, sagte Landrat Christian Heinrich-Jaschinski auf einer Pressekonferenz am 26. Juni in der Sängerstadt. Die Messe zieht diesmal ins Netz um und wird dort am 7. Oktober virtuell abgebildet. „Zur Realisierung des neuen Formats sind noch umfangreiche Vorbereitungen zu treffen, und somit kann das bisherige Datum nicht gehalten werden. Die virtuelle Ausbildungsmesse findet jetzt kurz vor den Herbstferien, statt. Die Verschiebung von Samstag auf einen Mittwoch dient der bestmöglichen Einbindung der Schulen des Landkreises und fördert die rege Beteiligung der Ausbildungssuchenden“, sagte der Landrat. Durch die responsive Web-Darstellung werde ein Zugriff über verschiedene Endgeräte (PC, Tablet, Handy) ermöglicht. Das Ziel dieses Formats sei es, übersichtlich und unkompliziert Unternehmen und Schüler miteinander in Kontakt zu bringen. Die teilnehmenden Unternehmen erhalten einen virtuellen Messestand, auf dem sie sich mit ihrem individuellen Unternehmensprofil sowie aktuellen Ausbildungsplatz- und Studienangeboten präsentieren können. Verschiedene Kontaktwege ermöglichen eine unkomplizierte Kommunikation: über ein Kontaktformular sowie Chat- und Videofunktionen.

Ziehen bei den Vorbereitungen für die Ausbildungsmessen 2020 und 2021 an einem Strang: Jean-Marie Ulrich, Bundesagentur für Arbeit, Bianca Tilch (RWFG), Landrat Christian Heinrich-Jaschinski und Finsterwaldes Bürgermeister Jörg Gampe (v.l.n.r.).

Ziehen bei den Vorbereitungen für die Ausbildungsmessen 2020 und 2021 an einem Strang: Jean-Marie Ulrich, Bundesagentur für Arbeit, Bianca Tilch (RWFG), Landrat Christian Heinrich-Jaschinski und Finsterwaldes Bürgermeister Jörg Gampe (v.l.n.r.).
© Pressestelle LKEE Torsten Hoffgaard
„Die Ausbildung und die Entwicklung von Fachkräften sind von großer Bedeutung für den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen. Ausbildende Betriebe profitieren von Imagegewinnen und motiviertem Fachkräftenachwuchs, der sich mit dem Unternehmen identifiziert“, unterstrich der Landrat die Bedeutung der Nachwuchsgewinnung für die Betriebe im Landkreis.

Der Landkreis Elbe-Elster hatte sich daher zusammen mit der Regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Elbe-Elster mbH (RWFG) und mit der Agentur für Arbeit Cottbus, Arbeitgeberservice Elbe-Elster, dazu entschlossen, den Unternehmen der Region mit der Onlineplattform 2020 eine Alternative anzubieten, um sich und ihre Ausbildungsangebote zu präsentieren.

Logo Landkreis Elbe-Elster

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Die Messe im Jahr 2021 soll nach heutiger Vorstellung wieder im bewährten Format stattfinden. Der Staffelstab bleibt beim Bürgermeister Jörg Gampe, und somit ist die Stadt Finsterwalde dann Ausrichter des 24. Tages der Ausbildung. Auch dafür wurde bereits ein Datum gefunden: der 4. September 2021. Im kommenden Jahr wird auch wieder die Verbindung zum Berufsorientierungsprojekt „Komm Auf Tour“ hergestellt, das in der Woche davor durchgeführt wird und für die Schüler der Region eine gute Einstimmung und Vorbereitung auf die Ausbildungsmesse darstellt. Last, but not least ging es in der Pressekonferenz auch um den „Ausbildungs-Star“. Die Auszeichnung geht jedes Jahr an ein Unternehmen, das durch seine besonderen Anstrengungen zum Erhalt und zur Schaffung von Ausbildungsplätzen beigetragen hat. „Wegen Corona ist das in diesem Jahr leider nicht möglich. Auch hierbei setzen wir unsere Hoffnungen auf das kommende Jahr, wo der ‚Ausbildungs-Star‘ in gebührender Form wieder in einem entsprechenden Rahmen vergeben werden soll“, sagte Christian Heinrich-Jaschinski.

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