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13.05.2022

Neue Urkunde für Unterstützer der Feuerwehren übergeben

Landkreis würdigt damit Rückendeckung der Wehren durch Unternehmen und Arbeitgeber/ SÜBRA GmbH und Co. bekam erste Plakette überreicht
Kreisbrandmeister Steffen Ludewig (r.) überreichte die Urkunde an den Geschäftsführer der SÜBRA GmbH und Co. KG Sebastian G. Berg (l.), der die Auszeichnung zusammen mit seinem Vorgänger Michael Jädicke (M.) entgegennahm.

Kreisbrandmeister Steffen Ludewig (r.) überreichte die Urkunde an den Geschäftsführer der SÜBRA GmbH und Co. KG Sebastian G. Berg (l.), der die Auszeichnung zusammen mit seinem Vorgänger Michael Jädicke (M.) entgegennahm.
Kreisbrandmeister Steffen Ludewig

Im Landkreis wurde dieser Tage erstmals die neue Anerkennungsurkunde für Unterstützer der Freiwilligen Feuerwehren der Region an ein Unternehmen übergeben. Kreisbrandmeister Steffen Ludewig übergab die Urkunde in Form einer Plakette an den Geschäftsführer der SÜBRA GmbH und Co. KG Sebastian G. Berg, der die Auszeichnung zusammen mit seinem Vorgänger Michael Jädicke in Knippelsdorf/ Schönewalde erfreut entgegennahm. Beide sind selbst Mitglieder der Ortsfeuerwehr Knippelsdorf. Mit der Urkunde soll u. a. die Freistellung von Angehörigen der Feuerwehr im Rahmen der Tageseinsatzbereitschaft sowie die Bereitstellung von Technik bei Vegetations- oder Waldbränden gewürdigt werden.

„Schutz und Hilfe für die Bevölkerung bei uns im Landkreis sind als elementarer Teil der Daseinsvorsorge ohne Freiwillige Feuerwehren flächendeckend nicht leistbar. Mit unserer Urkunden-Aktion für Unterstützer der Freiwilligen Feuerwehren der Region möchte der Landkreis auf diese Problematik hinweisen und so helfen, die Situation im beruflichen Arbeitsumfeld der Feuerwehren zu verbessern. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Arbeitgebern, Feuerwehren und den für den Brandschutz verantwortlichen Kommunen zu fördern“, sagte Landrat Christian Heinrich-Jaschinski.

In unserem Landkreis wird der Brandschutz im Wesentlichen im Ehrenamt abgesichert. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass es mittlerweile erste hauptamtliche Feuerwehrleiter und Gerätewarte gibt. Fakt ist aber auch, dass die Mitgliederzahlen in der aktiven Abteilung und den Jugendfeuerwehren nicht nur durch die Pandemie immer mehr abnehmen. „Projekte, wie der Feuerwehrunterricht (Grundausbildung) in den Schulen und Kampagnen wie die Verteilung von Löscheimern mit entsprechenden Botschaften, bringen zwar einige Erfolge, können aber die stetige Gewährleistung der Einsatzbereitschaft und Leistungsfähigkeit der örtlichen Feuerwehren nicht vollumfänglich und sicher gewährleisten“, schätzt Kreisbrandmeister Steffen Ludewig die Situation ein. Auch deshalb ist mittlerweile bei vielen Trägern die Alarmierung vieler Ortswehren in den Alarm- und Ausrückeordnungen fest verankert.

Dabei spielt die Freistellung der Kameraden durch die Arbeitgeber eine große Rolle, um auch tagsüber genügend Einsatzkräfte/ Atemschutzgeräteträger zur Verfügung zu haben. Darüber hinaus unterstützen viele Firmen die Wehren auch im Einsatzfall mit Technik wie Wasserträgern oder Bodenbearbeitungsgeräten.

Um die Unternehmen und Arbeitgeber in Handel, Gewerbe und der Industrie zu würdigen, möchte der Landkreis Elbe-Elster deshalb den regionalen Bezug zu unserer Region in Form einer Anerkennungsurkunde als sichtbare Plakette regelmäßig würdigen.

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Herr Torsten Hoffgaard

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