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18.11.2015

12. Bildungskonferenz im Refektorium Doberlug

„Beteiligungskultur – Vom Nebeneinander zum Miteinander“ diesmal Schwerpunkt

Rund 160 Akteure aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft, Kitas, Schulen, der Jugendhilfe, aus Kammern und Verbänden nutzten auch in diesem Jahr das breite Informationsangebot der Bildungskonferenz

Rund 160 Akteure aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft, Kitas, Schulen, der Jugendhilfe, aus Kammern und Verbänden nutzten auch in diesem Jahr das breite Informationsangebot der Bildungskonferenz

Jährlich führt der Landkreis seine Bildungskonferenz zu ausgewählten aktuellen Themen der Entwicklung der Bildungslandschaft Elbe-Elster durch. Die Konferenz wird durch das Bildungsbüro in enger Kooperation mit den regionalen Akteuren geplant und durchgeführt und dient dem Ergebnistransfer und Erfahrungsaustausch. In diesem Jahr fand die Tagung am 11. November im Refektorium in Doberlug-Kirchhain statt. Sie stand unter dem Titel „Beteiligungskultur – vom Nebeneinander zum Miteinander“. Der Schwerpunkt lag diesmal auf der partizipativen Gestaltung der Bildungslandschaft im Landkreis. Rund 160 Akteure aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft, Kitas, Schulen, der Jugendhilfe, aus Kammern und Verbänden nutzten diese Plattform, um sich zu informieren und einzubringen.

Seit mehreren Jahren wird das kommunale Bildungsmanagement im Landkreis weiter ausgebaut. Landrat Christian Heinrich-Jaschinski, der die 12. Bildungskonferenz eröffnete, warb dabei für eine Beteiligungskultur von jung bis alt, die den Bildungsstandort der Region stärkt. „Das heißt, Beteiligung nicht nur punktuell zu ermöglichen, sondern zu einem dauerhaften und verlässlichen Bestandteil der kommunalen Entscheidungsprozesse zu machen und hierfür den Rahmen zu schaffen“, sagte der Landrat. Die wichtigste Voraussetzung dafür und folglich für erfolgreiche Partizipation sei Kommunikation/ Information. „Beteiligungskultur ist ein Lernprozess, hier liegen große Potenziale, aber auch Notwendigkeiten für die Gestaltung unserer kommunalen Bildungslandschaft“, umriss der Landrat die zukünftigen Herausforderungen. Verschiedene Referenten sprachen in ihren Beiträgen über Gelingensbedingungen und Erfolgsfaktoren von Beteiligung sowie über Chancen und Grenzen. Darüber hinaus diente die Bildungskonferenz dem Austausch von Erfahrungen zum Beispiel in den Bereichen Kinder- und Jugendbeteiligung, in Schule und Wirtschaft sowie in Gremien und in der Kommune. Teilnehmer der Bildungskonferenz hatten die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen. Sie konnten mitdiskutieren, andere Teilnehmer an ihren Erfahrungen teilhaben lassen und sich von vielfältigen Ideen inspirieren lassen.

Eröffnung_der_Bildungskonferenz_2015

Eröffnung_der_Bildungskonferenz_2015

Der Lenkungsgruppe Bildung kommt innerhalb der Struktur des Bildungsmanagements im Landkreis eine Schlüsselrolle zu. In ihr sind unter Leitung des Landrates die Kammern, die Agentur für Arbeit, das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, die Kreisarbeitsgemeinschaft des Städte- und Gemeindebundes sowie das Landesamt für Schule und Lehrerbildung vertreten. Die Lenkungsgruppe befasst sich mit Grundsatzentscheidungen, welche die Entwicklung der Bildungsregion betreffen. Über die diesmal gefassten Beschlüsse informierte Heinz-Wilhelm Müller, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Cottbus, die Teilnehmer zu Beginn der Bildungskonferenz. Die Initiative zur Berufsorientierung und Lebensplanung „Komm auf Tour“ für 7. und 8. Klassen im Landkreise Elbe-Elster soll dauerhaft etabliert werden. Die Agentur für Arbeit wird das Projekt in Zukunft genauso unterstützen wie die Energieregion Lausitz. Zu den wichtigen Gremien beim Aufbau eines kohärenten Bildungsmanagements gehört auch das „Kommunale Entwicklungsteam Bildung“. Es kümmert sich um verwaltungsinterne Findungs- und Abstimmungsprozesse rund um Bildungsthemen, u. a. mit den Amtsleiterinnen und Amtsleitern sowie relevanten Kooperationspartnern. Die Lenkungsgruppe hat sich jetzt dafür ausgesprochen, das Entwicklungsteam durch eine Arbeitsgruppe Berufsorientierung zu ergänzen. Last not least verwies Heinz-Wilhelm Müller darauf, dass mit dem 2. Bildungsbericht des Landkreises aktuelle Informationen über die Rahmenbedingungen und die Ergebnisse von Bildungsprozessen zur Verfügung stehen. Das Werk gibt u.a. einen Überblick über die vielfältigen Bildungsangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Landkreis.

Nähere Auskünfte zu den Ergebnissen der diesjährigen Bildungskonferenz erteilt: Dagmar Fischer - Landkreis Elbe-Elster, Stabsstelle Strategie, Prävention, Netzwerke, Bildungsbüro, Grochwitzer Straße 20, 04916 Herzberg, Telefon: 03535 46-3501, dagmar.fischer@lkee.de

 

 

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