Kreismuseum Bad Liebenwerda
Museum des mitteldeutschen Wandermarionettentheaters
Das Kreismuseum Bad Liebenwerda wurde 1953/54 eingerichtet. Im Jahre 1998 erfolgte die Übergabe des Erweiterungsbaues mit der neuen Dauerausstellung „Von der Schusterahle zum Marionettenzwirn“. Diese wurde 2004/05 von E.R.N.A und Paul Böckelmann künstlerisch überarbeitet.
Öffnungszeiten und Anschrift:
Öffnungszeiten:
Mittwoch – Freitag 14.00 – 17.00 Uhr
Samstag und Sonntag 10.00 – 12.00 u. 14.00 – 17.30 Uhr
Burgplatz 2, 04924 Bad Liebenwerda
e-mail: kreismuseumbadliebenwerda@lkee.de
Tel.: 035341 / 12455 - Fax: 035341 / 49992
Die neue Dauerausstellung des Kreismuseums Bad Liebenwerda führt durch die Geschichte

des mitteldeutschen Wandermarionettentheaters des Elbe-Elster-Landes. Die Region im Südwesten des Landes Brandenburg gilt als die Wiege des sächsischen Wandermarionettentheaters am Ende des 18. bzw. zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Von hier zogen reisende Marionettenspieler mit ihren Wohn- und Packwagen vom Frühjahr bis zum Herbst von Dorf zu Dorf, um auf den Gasthofsälen mit ihren prächtig gestalteten, in barocker Tradition gehaltenen Bühnen den einfachen Mann auf dem Lande mit dem Spiel am seidenen Faden zu begeistern. Neben zahlreichen Marionetten und Dokumenten zum Leben reisender Puppenspieler, die in der Ausstellung zu sehen sind, beleuchtet die Ausstellung das Lebensumfeld jener Komödianten.
Mitte September lädt alljährlich das Kulturamt des Landkreises zum Internationalen Puppentheaterfestival des Elbe-Elster-Landes ein, alle zwei Jahre zum regionalen und internationalen Graunwettbewerb.

Ein zweiter Schwerpunkt ist die Pflege und Präsentation des musikalischen Erbes der Brüder Carl Heinrich und Johann Gottlieb Graun, zweier Musiker am Hofe Friedrich des Großen in Berlin.