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Ein Hauch von Trennungsschmerz war dabei Evangelischer Militärpfarrer kehrt zurück in die Dienste der Landeskirche Freundlich, aufgeschlossen und hilfsbereit und immer ein offenes Ohr, so kennen die Holzdorfer Soldaten Malte Koopmann. Selbst nach Feierabend war der evangelische Militärseelsorger stets ein gefragter Ansprechpartner. Dass der überaus beliebte Pfarrer den Standort und zugleich die evangelische Militärseelsorge verlässt, war seit einiger Zeit bekannt. Schon an der ansehnlich großen Zahl Soldaten und Geistlicher war erkennbar, dass eine ungewöhnliche Morgenandacht bevorstand und ein Hauch von Trennungsschmerz im Offizierheim der Bundeswehr schwebte. Es war 1998, als Malte Koopmann als Bundeswehrseelsorger und evangelischer Pfarrer sein Amt in Doberlug-Kirchhain antrat. Vor sechs Jahren wechselte er dann als Militärpfarrer an den Bundeswehrstandort Schönewalde/Holzdorf. In jener Zeit war er auch Militärpfarrer für die Kasernen Frankfurt (Oder), Beelitz, Doberlug-Kirchhain, Spreewald und Görlitz. Im Jahr 2005 war Pfarrer Koopmann fünf Monate als Seelsorger in Afghanistan für die Betreuung von 2500 Soldaten der internationalen Schutztruppe ISAF, davon 1500 deutsche Soldaten, tätig. Oberst Michael Dederichs, Kommandeur des Einsatzführungsbereiches 3 und Standortältester, dankte dem 47-Jährigen, der nicht nur mit der Bibel, sondern auch mit dem Fotoapparat und der Gitarre umzugehen versteht und Motorradfan ist, für die geleistete Arbeit. „Es war Klasse, wie er sich am Standort für die Soldaten eingebracht hat“, sagte Dederichs. Nach zwölf Jahren Militärseelsorge geht Pfarrer Koopmann zurück in die Dienste der Landeskirche. „Wohin ich genau gehen werde weiß ich nicht, aber ich werde überall gebraucht“, sagte Malte Koopmann.
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