Kreisseniorenbeirat im Landkreis Elbe-Elster


Der Kreisseniorenbeirat (KSB) des Landkreises Elbe-Elster wurde im Jahr 1997 gegründet.
Die Arbeit der Mitglieder ist ehrenamtlich und ohne Vergütung.

Aufgaben
  • Dachorganisation der Seniorenbeiräte in den Städten und Ämtern des Kreises
  • Mitgestaltung bei der Altenpolitik des Kreistages und der Verwaltung des Landkreises Elbe-Elster
  • der KSB Elbe-Elster entsendet einen Vertreter in den Landesseniorenrat
  • gibt Impulse zur Gestaltung einer interessanten Seniorenarbeit in politischen Fragen und bei kulturellen Vorhaben

Höhepunkt der Arbeit ist die Organisation der Brandenburgsichen Seniorenwoche im Juni jeden Jahres

Info

Jeder örtliche Seniorenrat sollte durch eine Person im Kreisseniorenbeirat vertreten sein.
Dieser wählt aller vier Jahre einen Vorstand.

gewählte Vorstandsmitglieder im Kreisseniorenbeirat: 

Dietrich Flade
Gerhard Preibisch
Renate Rziha
Margit Herrmann

Kontakt

Herr Dietrich Flade
04895 Kossdorf
Bönitzer Straße 2
Tel.: 035342 874386

Konstituierung des neu gewählten Kreisseniorenbeirates
 
Dietrich Flade aus Koßdorf neuer Vorsitzender
 
Am 25. Januar 2010 fand in Herzberg die konstituierende Sitzung des Kreisseniorenbeirates Elbe-Elster statt. Die Delegierten der Seniorenbeiräte der Kommunen des Landkreises wählten dabei den neuen Vorstand des Kreisseniorenbeirates für die Zeit von vier Jahren.
In den Vorstand des Beirates wurden gewählt: Dietrich Flade – Vorsitzender, Gerhard Preibisch - Stellv. Vorsitzender, Renate Rziha – Schatzmeisterin und Margit Herrmann – Schriftführerin. Die konstituierende Sitzung war Anlass für den Beirat die kommenden Arbeitsaufgaben zu diskutieren und festzulegen. Besonderer Schwerpunkt der künftigen Tätigkeit wird sein, alle Mitglieder des Beirates und der Seniorenbeiräte der Ämter sowie der Städte verstärkt in die aktive Arbeit einzubeziehen, um die anstehenden Aufgaben auf breitere Schultern zu verlagern und dadurch die Wirksamkeit des Gremiums langfristig zu erhöhen.
Grundlage der Arbeit sind vor allem die seniorenpolitischen Leitlinien des Landes Brandenburg und des Landkreises Elbe-Elster. Der Arbeitsplan des Beirates beinhaltet u. a. die Vorbereitung der „Brandenburgischen Seniorenwoche“ , die Vorbereitung und den Aufbau sozialer Projekte für Senioren die Hilfen im Alltag (Beratung, Begleitung usw.) benötigen und Erfahrungsaustausche der Seniorenbeiräte zu kommunalpolitischen Entscheidungen, welche die Senioren betreffen. Der Kreisseniorenbeirat bildete zwei Arbeitsgruppen, zum einen die AG “ Veranstaltungen“ mit dem Schwerpunkt der Vorbereitung und Durchführung der Brandenburgischen Seniorenwoche. Zum anderen die AG „Soziales/Gesundheit“, um soziale Projekte im Bereich der Seniorenpolitik langfristig vorzubereiten und zu realisieren. Im Verlauf der Beratung versicherten die Teilnehmer der konstituierenden Sitzung gemeinsam mit den örtlichen Seniorenbeiräten tatkräftig zur Durchsetzung der seniorenpolitischen Leitlinien mitzuwirken. Dank gebührt auch den scheidenden Mitgliedern und besonders dem bisherigen Vorsitzenden, Reiner Weger aus Falkenberg, für die aktive und engagierte Arbeit der vergangenen Jahre.

 
Der Vorstand des Kreisseniorenbeirates: (l) Dietrich Flade, (r) Gerhard Preibisch, Renate Rziha (r.u.) Margit Herrmann (l.u.)
Aktuelles

Besuch der Messe „vital & 50plus“ in der „Metropolis-Halle“ Potsdam
 
Leistungen für Generation 50Plus angeschaut
 
Eine Gruppe des Kreisseniorenbeirates des Landkreises Elbe-Elster unter Leitung von Dietrich Flade und des Seniorenbeirates der Stadt Mühlberg besuchten gemeinsam Ende März die 5. Brandenburger Seniorenmesse „vital & 50plus“ in der Metropolis-Halle in Potsdam. Die Teilnehmer der Exkursion, die erst seit einiger Zeit ihre Funktionen in den Seniorenbeiräten ausüben, hatten sich zum Ziel gesetzt, den erreichten Stand auf dem Gebiet der Seniorenarbeit im Land Brandenburg kennen zu lernen und in ihren Verantwortungsbereichen im Landkreis Schritt für Schritt zum Nutzen für die Senioren anzuwenden. Gemeinsam mit den Kreistag und weiterer Volksvertretungen sowie der Verwaltungen gilt es künftig, dem demographischen und sozialen Wandel stärker als bisher Rechnung zu tragen. Langfristig sind besonders in den Bereichen der Wohnungspolitik, des Verkehrs, der medizinischen Versorgung, der Versorgung mit Waren des täglichen Bedarfs und besonders der Pflege sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich, Voraussetzungen zu schaffen, dass zahlenmäßig immer mehr Senioren ein höheres Lebensalter erreichen. Das bedingt verstärkt die Schaffung spezifischer Lebensbedingungen für die Seniorinnen u. Senioren.
Die Messe bot einen umfangreichen Überblick, welchen Leistungen schon jetzt der Generation über 50 Jahren in den verschiedensten Lebensbereichen zur Verfügung stehen, um eine niveauvolle Lebensqualität bis in das höhere Lebensalter zu sichern. Das reichte von Angeboten der Sozialverbände zur sozialen Betreuung, spezielle Behandlungsmethoden der Altersmedizin, Wellnessangebote für Senioren durch Hotels im In-und Ausland, vielfältige Angebote für Kuraufenthalte an der polnischen Ostsee oder in Tschechien. Auch Bildungsangebote spielten eine Rolle. Das betrifft vor allem größere Kommunen in Brandenburg. Präsent war die Polizei vor Ort mit Tipps für die Sicherheit unserer Älteren im Wohngebiet u. a. m.. Leider kam die Darstellung von guten Erfahrungen der Kommunen, Seniorenbeiräte und anderer Interessenvertretungen der Senioren für die Teilnehmer zu kurz. „Dennoch“, so Dietrich Flade, „der Besuch war für die Teilnehmer recht informativ und wir werden vieles in unsere künftige Arbeit einfließen lassen.“
 
Die Messeteilnehmer Dietrich Flade – Vorsitzender Kreisseniorenbeirat sowie H.-D. Hänsel, U. Zukunft und D. Müller vom Seniorenbeirat der Stadt Mühlberg