Im Sinne der Verwirklichung von Raumordnungsplänen erarbeitet und initiiert die Regionale Planungsgemeinschaft Lausitz-Spreewald Regionale Entwicklungskonzepte. Das bekannteste Regionale Entwicklungskonzept ist ohne Frage die Internationale Bauausstellung Fürt-Pückler-Land.

Die Region Lausitz-Spreewald liegt im Süden des Landes Brandenburg. Grenzen stellen im Norden das Land Berlin, im Süden der Freistaat Sachsen, im Osten die Republik Polen und im Westen das Land Sachsen-Anhalt dar. Gebildet aus den Landkreisen Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz, Elbe-Elster, Spree-Neiße und der kreisfreien Stadt Cottbus ist sie mit fast 7200 km² flächenmäßig die größte Region des Landes.
Der Anteil der Region am engeren Verflechtungsraum Berlin-Brandenburg im Norden ist eher gering, er macht nur 6 % der Gesamtfläche aus. Neben einzelnen Räumen mit Verdichtungsansätzen um Cottbus und dem Siedlungsband Lauchhammer-Schwarzheide-Senftenberg-Spremberg ist der überwiegende Teil ländlich geprägt, teilweise zudem noch strukturschwach.
Die naturräumliche Ausstattung der Region ist äußerst vielseitig ausgeprägt. An erster Stelle ist das Biosphärenreservat Spreewald zu nennen, welches mit seiner umfangreichen Artenvielfalt an Flora und Fauna in der Niederungs- und Flussauenlandschaft eine herausragende Bedeutung auch über die Grenzen Brandenburgs und Deutschlands hat. Der Seenreichtum im Norden der Region ist von großem touristischen Interesse für die Bevölkerung der nahen Metropole Berlin.