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28.05.2019

Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht schaffen Klarheit

Pflegestützpunkt Elbe-Elster und Betreuungsbehörde informierten in Herzberg
Der Pflegestützpunkt Elbe-Elster hatte zusammen mit der Betreuungsbehörde des Landkreises eine öffentliche Informationsveranstaltung in der Kreisverwaltung zum Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht angeboten.

Der Pflegestützpunkt Elbe-Elster hatte zusammen mit der Betreuungsbehörde des Landkreises eine öffentliche Informationsveranstaltung in der Kreisverwaltung zum Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht angeboten.
© Pressestelle LKEE Torsten Hoffgaard
Ein schwerer Unfall oder eine unheilbare Krankheit können das bisherige Leben grundlegend verändern. Urplötzlich ist es vielleicht nicht mehr möglich, wichtige Dinge zu entscheiden. Eine Patientenverfügung soll verhindern, dass medizinische Behandlungen gegen den eigenen Willen durchgeführt werden. Kombiniert werden sollte diese Regelung mit einer sogenannten Vorsorgevollmacht. Sie legt fest, dass ein Vertreter die Wünsche des Patienten im Notfall auch umsetzt. Der Bevollmächtigte wird zum Vertreter des Willens. Viele Menschen schieben solche Überlegungen heute einfach noch beiseite oder wissen gar nicht um die Bedeutung der eigenen Vorsorge. Der Pflegestützpunkt Elbe-Elster bot daher zusammen mit der Betreuungsbehörde des Landkreises am 27. Mai eine öffentliche Beratung in der Kreisverwaltung in Herzberg an. Zuvor gab es bereits einen weiteren Termin in Finsterwalde. Zu beiden Veranstaltungen kamen rund 100 Teilnehmer. Sie unterstrichen so noch einmal das große Interesse an der Thematik.

Behandelt wurden Fragen wie z.B. „Wie können mit einer Patientenverfügung selbst Behandlungsregeln festgelegt werden?“, „welche Grenzen hat die Vollmachtregelung des Gesetzgebers, und was ist zu beachten?“. Darüber hinaus stellte sich der Pflegestützpunkt Elbe-Elster mit seinen Beratungsangeboten vor.

Der Pflegestützpunkt hatte sich des speziellen Themas angenommen, weil der Informationsbedarf in der Bevölkerung groß ist. Viele behandelnde Ärzte unterstellen, dass der Patient wünscht, dass alles getan wird, damit er weiterlebt. Das kann für den Betroffenen bedeuten, dass er unter Qualen am Leben erhalten wird, obwohl er lieber sterben würde. Doch ob das der tatsächliche Wille des Patienten ist, kann niemand sagen. Was viele nicht wissen: Die Angehörigen haben kein Mitspracherecht – es sei denn, sie sind vom Patienten vorher bevollmächtigt worden. Mit einer Patientenverfügung lässt sich vieles regeln. Denn jede ärztliche Therapie erfordert das Einverständnis des Patienten. Eine Behandlung gegen den Willen des Patienten ist eine Körperverletzung, die strafrechtlich verfolgt werden kann.

Weitere Informationen zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht gibt es jederzeit bei der Betreuungsbehörde des Landkreises. Sie befindet sich im Sozialamt des Landkreises in der Grochwitzer Str. 20 in Herzberg.


Ansprechpartner sind: Christiane Lemm, Tel. 03535 46 3513

Kerstin Schwedler, Tel. 03535 46 3138


Um telefonische Terminabsprache wird gebeten. Bei Bedarf sind Hausbesuche möglich.

Der Pflegestützpunkt berät neutral, individuell und kostenlos z. B. in Herzberg in der Kreisverwaltung, Ludwig-Jahn-Str. 2.

Dienstag: 9.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr

Donnerstag: 9.00 bis 13.00 Uhr

Telefon: Pflegeberatung – 03535/247875

Sozialberatung – 03535/46 2665 oder 46 2667

Alltagsunterstützende Angebote – 03535/46 2648

E-Mail: pflegestuetzpunkt@lkee.de

Außenstelle Bad Liebenwerda, Burgplatz 1, im HausLeben Kurstadtregion Elbe-Elster e.V.

Dienstag: 14.00 bis 17.00 Uhr

Außenstelle Finsterwalde, Markt 6/7, in der Marktpassage

Donnerstag: 14.00 bis 17.00 Uhr

Weitere Informationen gibt es unter: www.lkee-barrierefrei.de/pflegestuetzpunkt

Kontakt


Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH

Burgplatz 1
04924 Bad Liebenwerda
Telefon: 035341 4971-50
Fax: 035341 497149
E-Mail: info@rwfg-ee.de oder Kontaktformular Web: www.rwfg-ee.de
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