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Landesbetrieb Forst

Seit 2012 in neuer Struktur

Wildreichtum prägt die einheimischen Wälder

Der Landesbetrieb Forst Brandenburg arbeitet seit 2012 in neuer Struktur. Es werden hoheitliche bzw. gemeinwohlorientierte und wirtschaftliche Leistungen getrennt in zwei verschiedenen Oberförsterei-Arten wahrgenommen. Zukünftig gibt es im Land statt bisher 72 nur noch 30 Oberförstereien und 14 Landeswaldoberförstereien.

14 Landeswaldoberförstereien
Die Landeswaldoberförstereien mit 160 Landeswaldrevieren bewirtschaften die im Eigentum des Landes befindlichen 270.000 Hektar Wald – ein Viertel der Waldfläche Brandenburgs nachhaltig und auf ökologischer Grundlage sowie nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen unter Wahrung der Gemeinwohlverpflichtungen und leisten damit einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz. Außerdem nehmen sie die jagdlichen Aufgaben im Landeswald wahr. Über die Landeswaldoberförstereien erhalten Sie auch Brennholz und Wildfleisch.

30 Oberförstereien (Hoheitsstruktur)
Die Oberförstereien mit 208 Revieren sind nun zuständig für die Forstaufsicht. Sie erledigen die nach dem Landeswaldgesetz der unteren Forstbehörde zugewiesenen Aufgaben. Für die rund 100.000 Waldeigentümer stehen sie für Beratungen über die Bewirtschaftung und für alle weiteren Fragen zu ihrem Wald zur Verfügung. Der Waldschutz einschließlich der Waldbrandüberwachung auf sämtlichen Forstflächen im Land gehört ebenso zu ihren Tätigkeiten wie die Waldpädagogik. Förderanträge für forstwirtschaftliche Maßnahmen im Kommunal- und Privatwald bearbeitet die Bewilligungsstelle in Fürstenberg. Dienstleistungen für Waldbesitzer werden weiterhin angeboten.

Oberförsterei Hohenleipisch (Hoheitsstruktur)
Im Landkreis Elbe-Elster werden die Aufgaben der Forsthoheit von zwei Oberförstereien wahrgenommen. Die Oberförsterei Hohenleipisch ist zuständig für ca. 36.000 ha Wald aller Eigentumsformen in folgenden Gemeinden, Städten und Ämtern: Gemeinde Röderland, Städte Finsterwalde, Elsterwerda, Bad Liebenwerda und Sonnewalde, Ämter Elsterland, Schradenland, Plessa und Kleine Elster. Für alle anderen Waldflächen ist die Oberförsterei Herzberg verantwortlich.

Die Dienstsitze erreichen Sie unter folgenden Adressen:

Oberförsterei Hohenleipisch
Berliner Str. 37
04934 Hohenleipisch
Telefon: (03533) 7746
Fax: (03533) 819702
Mail: Obf.Hohenleipisch@AFFDOB.Brandenburg.de 

Oberförsterei Herzberg
Am Sender 1
04916 Herzberg
Telefon: (03535) 22 576
Fax: (03535) 247966
Mail: Obf.Herzberg@AFFDOB.Brandenburg.de

Eine Gemarkungsliste sowie weitere Informationen finden Sie unter dem Link: www.mil.brandenburg.de

>> Landeswaldbericht 2013 - 2015

>> Streckenstatistik für das Jagdjahr 2015/16

>> untere Jagdbehörde des Landkreises Elbe-Elster

Neue Internetseite informiert über Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse

Forstwirtschaft Wald

Nur etwa 10% der ca. 100.000 Waldbesitzer in Brandenburg verfügen über mehr als 10 Hektar Wald. Aber gerade für die Vielzahl der kleineren Waldbesitzer stellen sich oftmals praktische Fragen, wenn es um die Bewirtschaftung Ihres Eigentums geht: Wie kann ich auch kleinen Waldbesitz rentabel bewirtschaften? Finde ich auch für geringe Holzmengen einen Markt? Wer hilft mir mit Rat und Tat bei der Bewirtschaftung meines Waldes? Ein bewährter Weg ist hier der Zusammenschluss von Waldbesitzern, um sich bei der Bewirtschaftung ihres Waldes gegenseitig zu unterstützen. Hier kommt in erster Linie die Mitgliedschaft in einer so genannten Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) in Frage. In ihnen schließen sich Waldbesitzer freiwillig und auf privatrechtlicher Basis zusammen. Damit besteht die Möglichkeit, eventuelle Nachteile bei der Bewirtschaftung von kleinflächigem Waldeigentum zu vermindern. Höhere Erlöse durch gemeinsamen Holzverkauf, geringere Bewirtschaftungskosten durch gemeinsamen Einkauf von Material und Dienstleistungen: Dies sind Beispiele, wie jeder Waldbesitzer von einer Mitgliedschaft profitieren kann. „Gemeinsam sind wir stark“, dieses Prinzip hält auch bei der Waldbewirtschaftung mehr und mehr Einzug. Im Land Brandenburg gibt es derzeit 317 Forstbetriebsgemeinschaften. Daneben gibt es noch zwei Forstwirtschaftliche Vereinigungen als Dachorganisationen, in denen anerkannte Forstbetriebsgemeinschaften Mitglied werden können.
Unter www.forst.brandenburg.de   finden interessierte Waldbesitzer weitere Informationen. Auf dieser Internetseite des Landesbetriebes Forst Brandenburg (LFB) sind weitere Informationen über Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse und deren Adressen über den Zuständigkeitsbereich der Oberförstereien leicht zu bekommen. So besteht die Möglichkeit, sich direkt mit den jeweiligen Ansprechpartnern in Verbindung zu setzen. Natürlich beantworten auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Oberförstereien gerne Fragen zu den Forstwirtschaftlichen Zusammenschlüssen und unterstützen die Waldbesitzer bei der Kontaktaufnahme.

Internetseite zum Eichenprozessionsspinner

Das Brandenburger Forstministerium hat eine Internetseite zum Eichenprozessionsspinner ins Netz gestellt. Mit Beginn des Frühjahrs und dem Austrieb der Eichen ist auch der Eichenprozessionsspinner wieder da. Auf der Internetseite finden Bürger, Waldbesitzer oder auch Verwaltungsmitarbeiter in den Gemeinden Antworten auf Fragen rund um das Schadinsekt. Es wird auf Mittel und Methoden zur Bekämpfung eingegangen und es werden Maßnahmen zum Gesundheitsschutz benannt. Außerdem bietet die Seite Ansprechpartner und Links mit weiterführenden Informationen.
Damit eine weitere Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners in diesem Jahr verhindert wird, haben viele Kommunen, Landkreise und die Forstverwaltung Bekämpfungsmaßnahmen geplant.

Auch auf Fragen, die im Zusammenhang mit den Bekämpfungsmaßnahmen auftreten können, wird eingegangen.
hier der Link >>

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