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Ausgleichszulage für benachteiligtes Gebiet

Zuständige Behörde:

Ausgleichszulage - benachteiligtes Gebiet

Mit der Zuwendung sollen insbesondere der Fortbestand der landwirtschaftlichen Bodennutzung und somit die Sicherung und Stabilisierung des Einkommens in den benachteiligten Gebieten der Länder Brandenburg und Berlin gewährleistet werden.

Unter dem Begriff „Benachteiligte Gebiete“ sind Grenzertragsstandorte gemeint, bei denen aufgrund von erschwerten natürlichen Produktionsbedingungen die Tendenz zur Aufgabe der Landwirtschaft höher ist als in nicht benachteiligten Gebieten. Ursachen für die erschwerten Produktionsbedingungen sind durch klimatische Voraussetzungen, Höhenlage, Hangneigung, Erreichbarkeit, aber auch durch eine geringe Bodenqualität zu definieren. Eine Einteilung der benachteiligten Gebiete erfolgt in die Gebietskategorien Berggebiet, Benachteiligte Agrarzonen und Kleine Gebiete.

Welche Bedingungen müssen erfüllt sein?

  • Mindestens zehn Hektar der landwirtschaftlich genutzten Fläche  müssen im benachteiligten Gebiet liegen.
  • Die landwirtschaftliche Erwerbstätigkeit ist nach Übereinstimmung mit der Zielsetzung der Förderung ab der ersten Zahlung der Ausgleichszulage noch mindestens fünf Jahre auszuüben.
  • Die gute landwirtschaftliche Praxis im üblichen Sinne ist einzuhalten.
  • Von der Förderung ausgeschlossen sind Flächen, die nicht für die landwirtschaftliche Erzeugung genutzt werden.

Was ist die Grundlage für eine Auszahlung?

Die Gewährung der Ausgleichszulage erfolgt gestaffelt nach der landwirtschaftlichen Vergleichszahl (LVZ) des Antrag stellenden Unternehmens.

Wann und wo ist der Antrag einzureichen?

Der Antrag auf Ausgleichszulage ist im Rahmen des Antrages auf Agrarförderung bis zum 15.05. des Antragsjahres bei der zuständigen Behörde einzureichen.

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