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Fotocollage mit Karl V. an der Klosterprobstei im brennenden Mühlberg anno 1547

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13.03.2017

Wohltätigkeitsaktion zum Reformationsjubiläum

WIE DIE BILDER NICHTS WÄREN – 500 Fragmente für die Orgel von Kolochau/ Erlös des Kunstprojekts von Hans-Peter Klie kommt Musikinstrument zugute

Der Kolochauer Künstler Hans-Peter Klie: Fragmente des Holzschnitts werden in 500 individuell gestaltete Rahmenwinkel eingepasst.

© Hans-Peter Klie

Zum Reformationsjubiläum in diesem Jahr gehören nicht nur die Thesen zu Martin Luther. Auch die Musik ist untrennbar mit seinem Handeln verbunden. In diesem Zusammenhang hat Hans-Peter Klie ein karitatives Projekt gestartet. Der in Kolochau ansässige Künstler hat eine Inititative für die Reparatur der Orgel in seinem Dorf ins Leben gerufen. Dabei dreht sich alles um 500 kleine Bildfragmente.

Das Projektlogo »Wie die Bilder nichts wären«.

© Hans-Peter Klie

„Wie die Bilder nichts wären“ nennt er seine Arbeit in Anlehnung an ein Luther-Zitat. Die Fragmente sind Teil der Gruppenausstellung „reFORMationen“, die ab 19. März im Schloss Doberlug (Eröffnung um 15 Uhr im Refektorium, danach Ausstellungsrundgang im Museum im Schloss) und ab 20. Mai in seinem Kolochauer Kunstarchiv zu sehen sind. Klie hat dafür den im Original nur 17,1 mal 11,9 Zentimeter großen Holzschnitt auf 3,75 mal 2,10 Meter vergrößert. Die damit etwa acht Quadratmeter große Abbildung wurde auf Karton ausgedruckt und in 500 dreieckige Fragmente geteilt. Diese 500 Fragmente des Holzschnitts werden jetzt in 500 individuell gestaltete Rahmenwinkel eingepasst und können als Kunst-Objekte erworben werden. Dass es genau 500 Teile sind, ist anlässlich des 500-jährigen Reformationsjubiläums nicht verwunderlich.

Die Orgel von Kolochau - der Erlös des Kunstprojekts kommt ihr zugute.

© Hans-Peter Klie

Der Erlös seines Kunstprojekts kommt der Kolochauer Orgel zugute. Mit der Wohltätigkeitsaktion möchte Klie im Idealfall 10.000 Euro einspielen. Das entspricht in etwa dem Betrag, den die Kirchengemeinde noch benötigt, um die Sanierung des 1886 von Nicolaus Schrickel aus Eilenburg gebauten Instruments in Auftrag geben zu können.

Weitere Infos auf www.hans-peter-klie.de/aktuelles

Neben dem Luther Pass, der die Stätten der Reformation miteinander verbindet, ist das Kolochauer Orgelprojekt eine weitere spannende Aktion aus dem Landkreis Elbe-Elster. „Das ist eine tolle Initiative, die das Elbe-Elster Land voran bringt und voll und ganz dem Gedanken des Luther Pass entspricht“, sagte Landkreis-Marketingkoordinatorin Janine Kauk.

Hintergrund:

Passend zum Reformationsjubiläum wurde im Jahr 2016 der Luther Pass ins Leben gerufen. Der Pass nimmt die Gäste bei der Spurensuche nach Luthers Leben und Wirken an die Hand und führt durch die Länder Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Er verbindet die Stätten der Reformation im Landkreis Elbe-Elster mit der Tetzelstadt Jüterbog, mit Torgau, dem Sterbeort von Luthers Gemahlin Katharina von Bora, und mit dem Ort des Thesenanschlags, Lutherstadt Wittenberg. In allen acht beteiligten Städten erhalten die Gäste einen besonderen Stempel für ihren Pass. Letzterer liegt in Touristinformationen, in vielen Museen und weiteren Ausgabestellen kostenlos bereit. Darin enthalten sind kurze Beschreibungen der acht Standorte, die direkt oder indirekt mit der Reformation zu tun hatten.

Der Luther Pass begleitet die kulturgeschichtlich und reformatorisch interessierten Gäste zu den Stätten der Reformation und wird im Verlauf der Reise nicht nur mit Stempeln in den einzelnen Pass-Orten angereichert, sondern bietet auch Raum für persönliche Erinnerungen. Damit erhält der Gast ein umfangreiches Angebot, um Luthers Spuren ganz individuell folgen zu können. Weitere Infos auf www.lutherpass.de.

Kontakt


Herr Torsten Hoffgaard

Pressestelle
Pressereferent
Ludwig-Jahn-Straße 2
04916 Herzberg (Elster)
Telefon: 03535 46-1201
E-Mail: pressestelle@lkee.de oder Kontaktformular
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Herr Holger Fränkel

Pressestelle
SB Medienservice
Ludwig-Jahn-Straße 2
04916 Herzberg (Elster)
Telefon: 03535 46-1243
E-Mail: holger.fraenkel@lkee.de oder Kontaktformular E-Mail: amtsblatt@lkee.de oder Kontaktformular
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