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Fotocollage mit Karl V. an der Klosterprobstei im brennenden Mühlberg anno 1547

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19.02.2018

Landkreis Elbe-Elster handelt mit grünem Gewissen

Wer Wärme und Strom aus erneuerbaren Energien bezieht, leistet einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen und ressourcenschonenden Energieerzeugung. Für den grünen Weg hat sich auch der Landkreis Elbe-Elster entschieden, für dessen öffentliche Einrichtungen die Stadtwerke Finsterwalde in den Jahren 2018/19 Ökostrom liefern.

Ein Ökostromzertifikat von den Stadtwerken Finsterwalde erhielt auch Landrat Christian Heinrich-Jaschinski für die kreiseigenen Gebäude

Mit ihrem Angebot der Strombelieferung aus 100% erneuerbaren Energien konnten sich die Stadtwerke gegen mehrere Bewerber behaupten und versorgen jetzt den Landkreis Elbe-Elster sowie dessen Eigenbetriebe und Gesellschaften mit dem grünen Strom. Das betrifft sämtliche Verwaltungsgebäude, Schulen, Museen, Kreishäuser, Rettungswachen, Kreisstraßenmeistereien, das Elbe-Elster-Klinikum und alle Praxen des Medizinischen Versorgungszentrums des Klinikums sowie das Seniorenzentrum Albert Schweitzer. Das Ausschreibungsvolumen umfasst 7.600.000 kWh jährlich. „Als regionalen Energieversorger freut es uns sehr, dass wir uns im öffentlichen Bieterverfahren gegen andere bundesweit tätige Lieferanten mit unserem Öko-Produkt durchsetzen konnten“, sagt Jörg Lauschke, der bei den Stadtwerken die Sonderkunden betreut. „Damit wurde die seit mehreren Jahren bestehende Partnerschaft im Bereich Strom verlängert.“
Bewusste Entscheidung
Auch weitere Sonderkunden setzen auf Ökostrom. Die Sparkasse Elbe-Elster hat schon seit 2016 komplett auf „grün“ umgestellt und ihren Vertrag erneut verlängert. „Unser Slogan lautet ‘In der Region. Für die Region‘, deshalb nutzen und unterstützen wir die Unternehmen und ihre Produkte vor Ort“, sagt Jürgen Riecke, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Elbe-Elster. Das Hotel „Zum Vetter“ hat sich ebenfalls ganz bewusst für Elektrizität aus erneuerbaren Energien entschieden. „Wir arbeiten und leben hier und wo immer es möglich ist, greifen wir selbstverständlich auch auf regionale Angebote zurück. Außerdem achten wir auf Ressourcen, deshalb fiel die Entscheidung für den Ökostrom der Stadtwerke nicht schwer“, begründet Hotel-Inhaber Reinhard Scholz. Ähnlich sieht es Frank Wilkniß, Inhaber der Druckerei Wilkniß in Massen. „Auch unser Umweltbewusstsein ist gewachsen, nicht nur was unsere eigenen Produkte angeht. Die Stadtwerke haben unser Vertrauen, dass sie auch echten Ökostrom liefern. Außerdem garantieren sie weitere Investitionen in innovative Technik. Das wollen wir unterstützen.“

Im Bereich Gas bleibt die Stadt Uebigau-Wahrenbrück auf dem grünen Weg. Alle erdgasversorgten eigenen Liegenschaften im Stadtgebiet wie Schule und Rathaus werden kostengünstig und regional mit Erdgas der Stadtwerke Finsterwalde versorgt. „Die Kommune muss mit ihren Ressourcen gut haushalten und gleichzeitig innovativ vorangehen um aufzuzeigen, dass sich neue Wege lohnen“, sagte Bürgermeister Andreas Claus bei der Zertifikatsübergabe im vergangenen Jahr. Als große Besonderheit und als klimaverantwortungsbewusste Kommune wird das fossile Erdgas vollständig über das Stadtwerke-Zertifikat "ÖkoPLUS" klimaneutral bezogen. „Die Klimaneutralstellung erfolgt über die Löschung von internationalen CO2-Minderungszertifikaten aus einem zertifizierten ÖkoPLUS-Laufwasserkraftprojekt. Durch dieses Klimaschutzprojekt, dass anhand weltweit anerkannter Kriterien ausgewählt wird, entsteht ein hoher sozialer, ökologischer und ökonomischer Nutzen“, erläutert SF-Geschäftsführer Andy Hoffmann. Uebigau-Wahrenbrück ist die erste Kommune mit dieser Auszeichnung im Landkreis Elbe-Elster. 
Ökostrom für einen Euro mehr
Die Stadtwerke selbst decken Strom für ihren Eigenbedarf natürlich zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Und auch immer mehr Privatkunden interessieren sich für die grünen Produkte. „Jeder kann auf diese Weise ganz leicht etwas für die Umwelt tun“, betont Andy Hoffmann. Den Ökostrom gibt es für nur einen Euro mehr pro Monat. Der Wechsel ist ganz leicht, da sich das Team der Stadtwerke um alles kümmert. „Wir informieren Sie gern. Kommen Sie in unser Kundencenter oder rufen Sie uns an.“

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