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23.06.2020

Fahrstuhlneubau für Abteilung 1 Sozialwesen am OSZ Finsterwalde übergeben

Landkreis schafft barrierefreien Zugang unter Beachtung des Denkmalschutzes
Das altehrwürdige Gebäude wurde bereits 1905 als Ziegelbau errichtet und wird durch die sehr gut sanierte Aula gern für öffentliche Veranstaltungen genutzt, nun auch mit barrierefreiem Zugang.

Das altehrwürdige Gebäude wurde bereits 1905 als Ziegelbau errichtet und wird durch die sehr gut sanierte Aula gern für öffentliche Veranstaltungen genutzt, nun auch mit barrierefreiem Zugang.

„Mit dem Fahrstuhl im Gebäude der Abteilung 1 Sozialwesen in Finsterwalde, hat der Landkreis als Schulträger nun die Nachrüstung der genutzten Schulgebäude des Oberstufenzentrums abgeschlossen“, freute sich am heutigen Tag Bildungsdezernent Roland Neumann, als er gemeinsam mit Schulleiterin Sabine Lundström und Abteilungsleiterin Andrea Koppen den Aufzug in der Friedrich-Engels-Straße begutachtete. Ziel der Landesregierung wie auch des Landkreises Elbe-Elster als Schulträger ist es, dass alle Schulen barrierefrei zugänglich sind. Das Oberstufenzentrum Finsterwalde in der Friedrich-Engels-Str. 31 gehört nun dazu. Nachdem die Fahrstühle an den Schulstandorten Feldstraße 7a und Elsterstraße 3 in Elsterwerda im vergangenen Jahr fertig gestellt werden konnten, wurde mit der Übergabe in Finsterwalde auch dieses Haus vervollständigt und alle Besucher und Schülerinnen können das Gebäude mühelos erreichen.
Allein dieses Gebäude wurde im noch laufenden Schuljahr von ca. 360 Schülerinnen und Schülern in den vier Bildungsgängen der Berufsfachschule, Fachoberschule, Fachschule und dem Aufbaulehrgang zum Heilpädagogen besucht. Das schließt auch berufsbegleitende Aufbauseminare für ältere Schüler ein. In wenigen Tagen bekommen über 120 Schülerinnen und Schüler die Zeugnisse, die eine bestandene Ausbildung in den vier Bildungsgängen attestieren, überreicht. Roland Neumann: „Auch die Aufnahmeveranstaltungen für die neuen Jahrgänge fanden bereits statt und zeigten mir, dass das Haus auch im kommenden Jahr wieder gut gefüllt sein wird und dass unsere Investitionen für diese Bildungseinrichtung gut angelegt sind.“

Mit dem Fahrstuhl wurden auch hier optimale Bedingungen für das Erreichen aller Räume geschaffen. „Diese Wertschätzung für das OSZ, insbesondere die Ausbildung im Sozialen Bereich, besitzen die Verantwortlichen des Landkreises als Schulträger“, so Abteilungsleiterin Andrea Koppen. Und deshalb erfüllte sich auch der Wunsch von Schulleiterin Sabine Lundström bei der Übergabe des Fahrstuhls, nun auch die Räumlichkeiten im Dachgeschoss für den Unterricht zu ertüchtigen. Der Einbau des Aufzuges im Anbau des Schulgebäudes fand unter Beachtung des Denkmalschutzes statt, denn das altehrwürdige Gebäude wurde bereits 1905 als Ziegelbau im Stil der Neogotik für Schulzwecke als Realgymnasium erbaut. Damit ist die Schaffung eines neuen barrierefreien Zugangs in das Schulgebäude sowohl als Unterrichtsort als auch für die Nutzung des Saales durch die Stadt Finsterwalde für öffentliche Veranstaltungen gegeben.
Allerdings war die Verlagerung der Lehrküche eine Voraussetzung für den Fahrstuhleinbau. Deren Platz wurde für den Einbau des Fahrstuhlschachtes auf 3x3 m benötigt. Die Lehrküche wurde provisorisch umgesiedelt in einen anderen Gebäudeteil - in die ehemalige Essensausgabe. In der Bauzeit von Oktober 2019 bis zum Mai 2020 investierte der Landkreis rund 300 TEUR, wobei 180.525 € Fördermittel aus dem Kommunalen Infrastrukturprogramm (KIP) kamen. Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung übernahm FI.plan Finsterwalde.
Bereits im Jahr 2019 erhielt das Schulgebäude ein neues Eingangsbauwerk, da die bisher offene Eingangstreppenanlage undicht war und es dadurch zu Feuchteschäden im Kellergeschoß kam. Die Kosten beliefen sich damals auf 130 TEUR.

Foto PI Fahrstuhl OZS FI 1
Foto PI Fahrstuhl OZS FI 1

Bildungsdezernent Roland Neumann probiert am 23. Juni den neuen Fahrstuhl gemeinsam mit Schulleiterin Sabine Lundström und Abteilungsleiterin Andrea Koppen aus. 

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