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13.03.2018

Übergabe Einsatzleitwagen 1 an Finsterwalder Kameraden

Bereits am 28. Februar konnte Landrat Christian Heinrich-Jaschinski am Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Elsterwerda insgesamt drei neue Fahrzeuge und zwei neue Fahrzeugstellplätze ihrer Bestimmung übergeben.

Schlüsselübergabe des neubeschafften ELW 1 als Führungsfahrzeug der Gefahrstoff- und Brandschutzeinheit von Landrat Christian Heinrich-Jaschinski an Stadtbrandmeister Michael Kamens

Darunter der Gerätewagen Gefahrgut an die Freiwillige Feuerwehr Elsterwerda, der Einsatzleitwagen 2 sowie der Mannschaftstransportwagen Führungsunterstützung an die Führungs- und Unterstützungseinheit des Landkreises Elbe-Elster. Am 12. März wurde nun auch für die Freiwillige Feuerwehr Finsterwalde ein Einsatzleitwagen 1 (ELW 1) des Katastrophenschutzes des Landkreises in Dienst gestellt. Der neubeschaffte ELW 1 dient als Führungsfahrzeug der Gefahrstoff- und Brandschutzeinheit. Die Firma BINZ aus Ilmenau baute einen marktüblichen Kleinbus zu einer mobilen Führungsstelle um. Hierzu wurden zwei Fernmeldearbeitsplätze mit entsprechender Informations- und Kommunikationstechnik eingebaut. Ein aus dem Campingbereich stammendes Vorzelt erweitert das Fahrzeug um einen wettergeschützen Besprechungsraum. Die Kosten für das neue Einsatzmittel betrugen 140.000 €.

„Das bei der Stützpunktfeuerwehr Finsterwalde stationierte Fahrzeug steht über seinem Einsatz im Katastrophenschutz hinaus auch den Feuerwehren in der gesamten Sängerstadtregion für den örtlichen Brandschutz zur Verfügung“, betonte Finsterwaldes Bürgermeister Jörg Gampe bei der Übergabe an Stadtbrandmeister Michael Kamens. Das neue Fahrzeug konnte schon vor der offiziellen In-Dienst-Stellung bei seinem ersten Einsatz seinen Wert unter Beweis stellen. Glücklicherweise stellte sich ein gemeldeter Gebäudebrand nur als angebranntes Essen heraus. Dennoch, 330 Einsätze im Jahr 2017 sind beachtlich und machen nachdenklich, was die Kameraden leisten. Und ohne gute Technik geht es nicht.

Großer Bahnhof am 12. März in Finsterwalde. Alle waren sich einig, auf die Blaulichtorganisationen im Landkreis ist Verlass. Sie verdienen es, in Ausübung ihres nicht ungefährlichen Ehrenamtes technisch bestens unterstützt zu werden

Die Fahrzeuge wurden über ein Förderprogramm des Landes Brandenburg beschafft. Das Land fördert 70 % der Anschaffungskosten, der Landkreis trägt die verbleibenden 30 %. Landrat Christian Heinrich- Jaschinski: „Durch die andauernden Investitionen, die der Landkreis gemeinsam mit dem Land Brandenburg im Bereich des Katastrophenschutzes tätigt, kann den Menschen im Landkreis ein hohes Sicherheitsniveau gewährleistet werden. Ohne das herausragende Engagement der ehrenamtlichen Einsatzkräfte, seien es die Feuerwehren, DRK, ASB oder das Technische Hilfswerk, wären diese Investitionen jedoch nutzlos. Die Herausforderungen der heutigen Zeit wie der demographische Wandel, der Klimawandel und die Bedrohung durch politischen Wandel im Inneren wie im Auswärtigen sind ohne eine starke Zivilgesellschaft nicht zu bewältigen. Dies gilt auch und ganz besonders für den Brand- und Katastrophenschutz im Landkreis Elbe-Elster.“ Der Landkreis wird weiter in das Ehrenamt investieren, erläuterte Eike Schröter vom Ordnungsamt. Momentan sei man in der Phase, weitere drei Fahrzeuge, einen Feldkochherd und Boote für die DLRG in Bad Liebenwerda sowie der DRK Wasserwacht in Falkenberg zu beschaffen. Vorbehaltlich jedoch von der Bewilligung der Fördergelder durch das Land. Ende 2018 Anfang 2019 könnte es bei entsprechendem Mittelfluss soweit sein, dass die Beschaffungsphase mit den Ausschreibungen beginnt. 

Foto PI Übergabebe ELW FW FI 4

Foto PI Übergabebe ELW FW FI 3

   
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