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07.07.2019

Großschadenslage zwischen Finsterwalde und Beutersitz aufgehoben

U.a. 500 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis und dem Nachbarkreis Oberspreewald-Lausitz beteiligt/ Verantwortung für restliche Löscharbeiten an Feuerwehren der Städte Uebigau-Wahrenbrück und Finsterwalde übergeben
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In der Einsatzbesprechung der Technischen Einsatzleitung des Landkreises Elbe-Elster am Sonntag (7. Juli, 13.30 Uhr) ist entschieden worden, die Großschadenslage entlang der Bahnstrecke zwischen Finsterwalde und Beutersitz aufzuheben. Diese war am Vortag um 16.00 ausgerufen worden. „Die Brände entlang der Bahnstrecke sind in allen Bereichen abgelöscht, so dass nur noch Nachlöscharbeiten notwendig sind“, sagte Dirk Gebhard, Dezernent für Recht, Umwelt und Landwirtschaft des Landkreises Elbe-Elster. Die restlichen Löscharbeiten gestalten sich nach seinen Angaben allerdings wegen der Munitionsbelastung in Finsterwalde recht aufwendig. „Diese Einsätze müssen nun aber nicht mehr durch die kreisliche Technische Einsatzleitung unterstützt werden. Die noch notwendigen Maßnahmen, die zumindest in Finsterwalde noch mehrere Stunden andauern werden, wurden deshalb in die Verantwortung der Feuerwehren der Städte Uebigau-Wahrenbrück und Finsterwalde übergeben“, sagte der Dezernent.

Auf der Strecke Falkenberg bis Doberlug-Kirchhain konnte der Zugverkehr von 11.30 Uhr an wieder frei gegeben werden. Zwischen Doberlug-Kirchhain und Finsterwalde bleibt die Strecke bis zum Abschluss der Löscharbeiten noch gesperrt. Die abgeschaltete Hochspannungsleitung kann wieder in Betrieb genommen werden. Die Landesstraße Wildgrube-Tröbitz bleibt voraussichtlich noch einige Tage gesperrt.

Nach Angaben von Dirk Gebhard waren insgesamt über 500 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis und dem Nachbarkreis Oberspreewald-Lausitz sowie die Einsatzgruppen Verpflegung, Betreuung und Sanität des DRK, der Einsatzleitwagen 2 des Landkreises, mehrere Einsatzleitwagen 1 von örtlichen Trägern des Brandschutzes sowie ein Polizeihubschrauber und eine Drohne im Einsatz. Neben dem Feuerwehrtechnischen Zentrum (FTZ) des Landkreises in Herzberg lieferte auch das FTZ Luckenwalde benötigte Schaumlöschmittel. Daneben wurde der Einsatz von Kräften der Polizei und Mitarbeitern der Deutschen Bahn AG, des Netzbetreibers MITNETZ, des Landesbetriebes Forst und der betroffenen Gemeinden unterstützt. Wichtig war auch die tatkräftige Unterstützung durch die betroffenen Landwirtschaftsunternehmen, die mit Wasserlieferfahrzeugen und Pflügen halfen.

Kreisbrandmeister Steffen Ludewig und Dezernent Dirk Gebhard bedankten sich für das tatkräftige und konzentrierte Engagement aller Beteiligten.

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