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30.04.2019

Mit Schiffstaufen übergab der Landkreis neue Technik für den Katastrophenschutz

Übergabe von Booten und Modulfeldküche am Falkenberger Kiebitz

Schiffstaufe für »Neptun 1« auf dem Falkenberger Kiebitz. Aaron Trippner, Leiter der Wasserwacht Falkenberg, DRK KV Lausitz e.V., übernahm diese Aufgabe gern.

Schiffstaufe für »Neptun 1« auf dem Falkenberger Kiebitz. Aaron Trippner, Leiter der Wasserwacht Falkenberg, DRK KV Lausitz e.V., übernahm diese Aufgabe gern.

Da strahlten die ehrenamtlichen Kameraden der verschiedenen Einheiten der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft DLRG, der SEG Verpflegung des DRK Kreisverbandes Bad Liebenwerda und der Freiwilligen Feuerwehren, als der Landkreis Elbe-Elster am 29. April zur Übergabe der bereits in diesem Jahr beschafften neuen Katastrophenschutz-Technik einlud. Bei dieser Übergabe haben die Verantwortlichen beim Ordnungsamt einen besonderen Platz gewählt. Als Übergabeort wurde aufgrund der Übergabe von drei Booten, am geeignetsten das Gelände am Kiebitzsee Falkenberg angesehen. Für Landrat Christian Heinrich-Jaschinski ist Katastrophenschutz eine sehr ernste Sache der man sich gern, und nicht nur pflichtgemäß, stellt. Er sagte: „Wir als Landkreis belassen es nicht bei politischen Willensbekundungen, wir lassen für die Kameraden mit der heutigen Übergabe Taten folgen“. Und so wurde den Einheiten der auch im Katastrophenschutz agierenden Kameraden eine hochmoderne Modulfeldküche und ein Mannschaftstransportwagen für die SEG-Verpflegung aus Gröden übergeben. Dieser Feldkochherd ist dafür ausgelegt, im Ernst- wie auch im Übungsfall, über 300 Personen zu verpflegen, sowohl Einsatzkräfte als auch Betroffene.

»Gefahrenabwehr und Katastrophenschutz sind eine Gemeinschaftsaufgabe«, sagte Landrat Christian Heinrich-Jaschinski beim kleinen Appell zur Übergabe neuer Technik für den Katastrophenschutz. Bund, Land und Kommunen müssen hier gemeinsam arbeiten.

»Gefahrenabwehr und Katastrophenschutz sind eine Gemeinschaftsaufgabe«, sagte Landrat Christian Heinrich-Jaschinski beim kleinen Appell zur Übergabe neuer Technik für den Katastrophenschutz. Bund, Land und Kommunen müssen hier gemeinsam arbeiten.

Weiterhin wurden zwei große Mehrzweckboote an die SEG-Wassergefahren und ein Mehrzweckboot I an die Gefahrstoffeinheit für den Stationierungsort Mühlberg übergeben. Alle Boote wurden an diesem Tag auch zu Wasser gelassen und natürlich durfte nach den Schiffstaufen für „Arielle 1“ und „Neptun 1“ eine Probefahrt auf dem Kiebitz nicht fehlen. Sowohl „Arielle 1“ als auch „Neptun 1“ haben den Zweck: wasserseitige Unterstützung bei der Deichverteidigung zu geben, die Rettung von Personen bei Hochwasser zu gewährleisten, die Vermisstensuche im Wasser, Bergen von Gegenständen und Toten aus dem Wasser und natürlich den Transport von Personal und Material über Wasser. Das Rettungsboot 1 (RTB 1) für die Feuerwehr Mühlberg geht an die Gefahrstoffeinheit, Teilbereich Ölwehr. Dieses Boot kann zum Schleppen einer Ölsperre über Flüsse und Seen eingesetzt werden.

Vorbereitung zur Probefahrt mit »Arielle 1«, einem Lastenboot, das durch zwei entgegenlaufende Motoren auch bei Volllast auf der Stelle drehen kann

Vorbereitung zur Probefahrt mit »Arielle 1«, einem Lastenboot, das durch zwei entgegenlaufende Motoren auch bei Volllast auf der Stelle drehen kann

Die Übergabe eines Gerätewagen-Verpflegung steht allerdings noch aus. Sie wird voraussichtlich erst im Herbst erfolgen und vervollständigt dann die Neubeschaffung der gesamten SEG-Verpflegung. Der Gerätewagen wird die gesamte Ausstattung für die Feldküche mit Kühlschrank, Töpfen, Suppenkellen usw. übernehmen. Rund 300.000,00 Euro wurden investiert. Bei der Feldküche und den Booten beteiligte sich auch das Land Brandenburg an den Kosten.

 

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